Veranstaltung

Kreuzweg gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei

„Ich hatte nicht mit einer solchen Anfrage gerechnet; zunächst war mit das sehr unbehaglich“, sagte Schwester Eugenia Bonetti im Interview mit Radio Vatikan. Der Hintergrund: Papst Franziskus hatte die Ordensfrau gebeten, die Texte der in alle Welt übertragenen „Via Crucis“ – des traditionellen Karfreitags-Kreuzweges in Rom zu verfassen. Die geborene Norditalienerin hat bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Missionarin in Kenia gelebt und leitet seit 2012 den Verband „Slaves no More“ („Nie wieder Sklaven“), der gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel kämpft.

„Aber dann ist mir allmählich klargeworden, dass das eigentlich eine große Chance wäre – nicht für mich, sondern für all die Menschen, die wir im Lauf der Jahre kennengelernt haben, denen wir beistehen konnten und deren Kreuzweg, deren Leiden wir gesehen haben. Ihre Geschichten, ihr Schmerz… . Das alles hat mir geholfen, zu sagen: Das ist die Gelegenheit, auf dieses Problem hinzuweisen und viele Menschen verstehen zu lassen, wie viel Leid wir verursacht haben und immer noch verursachen durch unsere Gleichgültigkeit.“

Schwester Eugenia wirft vor allem vielen ihrer Landsleute vor, hinter dem Migrations-Phänomen „die Menschen nicht mehr“ zu sehen. Und dabei zeigt sie anklagend nicht nur auf Politiker. Weiterlesen

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Welttag gegen Menschenhandel – 30. Juli !!!

Menschenhandel und moderne Sklaverei finden überall statt, in jedem Staat der Erde, ohne Ausnahme. Dieser Gedanke macht betroffen und ist beklemmend, weshalb die Weltgemeinschaft am 30. Juli mit einem Gedenktag daran erinnert. Auch Papst Franziskus hat sich schon öfter dieses Themas angenommen, und erwirbt auch anlässlich des Weltgedenktages um Aufmerksamkeit dafür. „Diese Plage macht viele Männer, Frauen und Kinder zu Sklaven, mit dem Ziel der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft sowie der sexuellen Ausbeutung, des Organhandels, Bettelns und erzwungener krimineller Handlungen,“ betonte er an diesem Sonntag während des Angelus-Gebetes.

Viele Menschen haben Angst davor, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Oft wird damit sofort Prostitution und der Rotlichtbereich assoziiert. Doch sind vielfach Kinderarbeit, Lohnsklaverei, und vieles andere mehr ebenso dazu zu zählen. Und wir alle – ebenso ohne Ausnahme ! – sind, ob wir wollen oder nicht, darin in irgendeiner Weise verstrickt. Das beginnt schon beim Einkauf im nächsten Supermarkt, wo wir mit unsere Wahl der Produkte, über das Wohl oder Weh anderer entscheiden. Weiterlesen

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Ökumenisch gegen Menschenhandel – eine Rückschau

Menschenhandel sichtbar machen am Europäischen Tag gegen Menschenhandel. Darum ging es bei der ökumenischen Gedenkfeier am 18. Oktober 2017 in der Linzer Martin Luther Kirche.

Im Kirchenschiff ein Netz – symbolisch für das Netz der Menschenhändler. Die Mitfeiernden begannen es zu zerschneiden, denn es gilt, Menschenhandel aufzudecken und Menschenwürde zu stärken. Diesem Credo hat sich die Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel – aktiv für Menschenwürde in OÖ“ verschrieben, deren Leiterin Sr. Maria Schlackl, SDS, ist.

Hier geht es zur ganzen Rückschau

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Weg der gekreuzigten Frauen

Ein ganz besonderer Kreuzweg findet diesen Freitag in Rom statt. Nicht am Kolosseum und der Papst nimmt auch nicht daran teil – trotzdem ist dieser Kreuzweg wohl einer der eindringlichsten in der ganzen Ewigen Stadt. Er ist eine Via Crucis für die gekreuzigten Frauen: Zum dritten Mal lädt die katholische Gemeinschaft Papst Johannes XXIII. dazu ein, um mitten in Rom an das Drama der Frauen zu erinnern, die Opfer von Prostitution und Menschenhandel sind.

„Ich rufe die Gemeinschaft Papst Johannes XXIII. dazu auf, weiter für Frauen einzutreten, die aus der Prostitution befreit werden konnten.“ Das hat Papst Franziskus am Mittwoch bei seiner Generalaudienz gesagt. „Und ich lade die Römer dazu ein, am Kreuzweg für die gekreuzigten Frauen an diesem Freitag im Stadtviertel Garbatella teilzunehmen.“

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Papstbotschaft: Schluss mit Menschenhandel

Es ist nun an der Zeit, dem Handel mit Menschen ein Ende zu setzen, der eine schlimme Form der Sklaverei und eine abscheuliche Plage darstellt. Zeilen von  Papst Franziskus in einer Botschaft an die 17. OSZE-Konferenz gegen Menschen- und Kinderhandel, die derzeit in Wien tagt. Die Botschaft wurde durch den Untersekretär der Sektion Migration und Flüchtlinge des Dikasteriums für ganzheitliche Entwicklung des Menschen, Jesuitenpater Michael Czerny, verlesen. Die Sektion wird durch Papst Franziskus selbst geleitet. Weiterlesen

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