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Category: Veranstaltung

8. Februar 2022 – eine Nachlese

Heute schweigen wir nicht!

Am internationalen Reflexions- und Gebetstag gegen Menschenhandel versammelten sich gestern, am 8. Februsr 2022, viele Menschen bei Feierlichkeiten – in real und über das Internet. Die noch immer anhaltende CoVid-Welle hinterlies zwar ihre Spuren. Dennoch war es für viele Menschen wichtig, hier ein Zeichen zu setzen und sich mit den Opfern von Menschenhandel solidarisch zu erklären. Nur das stetige Bewusstsein, dass dies alles rund um uns passiert und in irgendeiner Weise jeden und jede betrifft, kann helfen, nachhaltige Gegenstrategien zu entwickeln.

Damit jene, die gestern vielleicht nicht die Möglichkeit hatten, an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen, hier eine Nachschau der Veranstaltung im Dom von Linz:

Partnerschaft und Zusammenarbeit

„Partnerschaft und Zusammenarbeit sind die wirksamsten „Waffen“ zur Bekämpfung des Menschenhandels“

Diese Erklärung machte Erzbischof Janusz Urbańczyk, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die vom vom 30. Juli bis 31. August in Wien tagte. Eine der Arbeitssitzungen widmete sich der Reflexion über den „Welttag gegen Menschenhandel“, der am 30. Juli begangen wurde. Ein besonders wichtiges Thema für den Heiligen Stuhl, sagte Erzbischof Urbańczyk und hob hervor, dass die Opfer des Menschenhandels „zu den am meisten entmenschlichten und ausrangierten Menschen in der heutigen Welt gehören, in jedem Winkel der Erde“. Continue Reading

Es tat sich was – in Linz …

Mit Aktion, Information, einer Filmvorführung und dem Vortrag der Aussteigerin und Aktivistin Huschke Mau machte am 18. Oktober 2019 die Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel – aktiv für Menschenwürde in OÖ“ in Linz auf das brisante Thema Menschenhandel aufmerksam.

Eine Nachlese zum Aktionstag in Linz findet sich hier →

Aktiv gegen Menschenhandel – aktiv für Menschenwürde in OÖ

29. September: 105. Weltgedenktag für Migranten und Flüchtlinge

Am kommenden Sonntag den 29. September 2019 wird weltweit der Tag der Migranten und Flüchtlinge begangen. Er soll das Bewusstsein schärfen, dass täglich Millionen Menschen – Männer, Frauen und Kinder – zu Migranten, Flüchtlingen, Vertriebenen und nicht selten damit zu Opfern des Menschenhandels werden. Die Gründe dafür sind vielschichtig, jedoch meist aufgrund von Krieg, Verfolgung und sich verschlechternden klimatischen Verhältnissen.

Papst Franziskus spricht in seiner Aussendung für den Tag von einer zunehmenden Globalisierung der Gleichgültigkeit, welche den Betroffenen neben den Schwierigkeiten, die ihre Lage an sich schon beinhaltet, oft ein negatives Urteil anheftet. Gemeint ist damit die Projektion der Ursachen gesellschaftlicher Missstände in den Aufnahmeländern hin zu den Migranten und Flüchtlingen. Diese Einstellung ihnen gegenüber ist ein Alarmzeichen, das vor dem moralischen Niedergang warnt, der einen erwartet, wenn man der Wegwerfmentalität weiterhin Raum gibt. Folgt man diesem gefährlichen Gedankenweg, so steht bald jedes Subjekt, das nicht den Maßstäben des physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens entspricht, in der Gefahr, an den Rand gedrängt und ausgegrenzt zu werden – also am Ende auch inländische Mitbürger in prekären Verhältnissen. Continue Reading