Das Team von WARE-MENSCH.at hat zum Thema Menschenhandel fünf RollUps ausgearbeitet, die nun an, Schulen, Pfarren, Institutionen etc. verliehen werden können. Auf den Tafeln werden in übersichtlicher Form fünf Themen behandelt:
Was ist eigentlich Menschenhandel?
Was sind die Ursachen für Menschenhandel?
Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung
Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung
Was kann ich da schon machen?
Die Tafeln sollen einen ersten Überblick über das sehr komplexe Thema bieten und anregen sich mehr damit auseinander zu setzen. Zusätzlich kann noch diverses Info-Material in gedruckter Form beigefügt werden.
Nähere Informationen zu Leihgebühr und Verleihbedingungen unter office@ware-mensch.at oder telefonisch +43 676 533 46 80
40 Millionen Menschen in Sklaverei. Noch nie waren weltweit so viele Menschen betroffen wie heute! Jeder kann sich heute einen versklavten Menschen leisten, denn billiger als jedes Smartphone ist die "Ware" Mensch. 80 Euro ist der aktuelle "Durchschnittspreis" weltweit. Millionen Kinder und Erwachsene werden in Fabriken, Haushalten, Bordellen und Minen festgehalten, ausgebeutet und missbraucht. Dietmar Roller, Experte für Entwicklungszusammenarbeit, kennt all die Orte, an denen Sklavenhändler sich außerhalb des Rechtssystems wie selbstverständlich bewegen. Er erzählt von konkreten Schicksalen, aber auch von Erfolgsgeschichten - und von sich selbst und seiner Leidenschaft für ein gerechtes Leben für alle Menschen. Er nimmt uns mit auf seine Suche nach Antworten: Wie kann Sklaverei endlich beendet werden? Was können wir dazu beitragen? Denn eins ist sicher: Das Thema hat mehr mit unserer Realität zu tun, als wir denken. Das Buch ist ein Augenöffner, aber vor allem ist es eins: ein Hoffnungsmacher.
Ausbeutung auf Bestellung von Johannes Greß
In Österreich arbeiten ungarischePaketzusteller bis zu 17 Stunden täglich und syrische Essenslieferanten fürsechs Euro pro Stunde. In den vergangenen Jahren starben in Österreichs Wäldernmehr als ein Dutzend rumänische Forstarbeiter und indische Reinigungskräftebeklagen sexuelle Übergriffe, während sie ohne Papiere die Wohnungen vonDiplomat:innen und Professor:innen putzen.Die Betroffenen eint, dass sie für dasFunktionieren der österreichischen Gesellschaft unverzichtbar sind – und dafürUnmenschliches erfahren. Sie haben keine Lobby, ihre Stimmen sindmarginalisiert. In den vergangenen Jahren konnte der Autor mit Dutzenden von ihnen sprechen und nachzeichnen, wieUnternehmen in Österreich mit der Ausbeutung von Migrant:innen Profit machen –und wir alle dafür bezahlen. Um daran etwas zu ändern, müssen sichGewerkschaften neu organisieren und politische Organisationsformen jenseits vonBetriebsräten und Kollektivverträgen gefunden werden.
Mit 17 flüchtet Huschke Mau aus ihrem gewalttätigen Elternhaus und weiß nicht aus noch ein. Mittellos und ohne Unterstützung rutscht sie in die Prostitution und damit einhergehend in eine Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Ihr erster Zuhälter: ein Polizist. Zehn Jahre vergehen, bis sie sich aus diesem Teufelskreis befreien kann.
Inzwischen hat Huschke Mau einen Studienabschluss, promoviert und fordert den gesellschaftlichen Ausstieg aus der Prostitution. Ihre These: Prostitution beinhaltet immer sexuelle Gewalt. Frauen in der Prostitution haben meist keine Wahl, weil sie sich in Abhängigkeiten oder Notlagen befinden. Freier hingegen schon. Niemand zwingt sie, Frauen zu kaufen. Nicht die Frauen sollten kriminalisiert werden oder beschämt sein, sondern die Männer.
In ihrem Buch erklärt und beschreibt Huschke Mau das System Prostitution: wie Frauen hineingelangen, warum es so schwer ist, wieder auszusteigen, welche Traumata sie dort erleben und was an der Sicht unserer Gesellschaft und Medien auf Prostitution problematisch ist.
Kriminalkommissar Simon Häggström ist Leiter der Prostitutionseinheit der Stockholmer Polizeibehörde. Täglich begegnet er denen, die unsere Gesellschaft lieber nicht sehen möchte: den prostituierten Frauen, den Freiern und den Zuhältern. "Auf der Seite der Frauen" erzählt die Geschichten der Menschen in der Prostitution: • der jungen Mädchen, die nicht wissen, worauf sie sich einlassen; • der ausländischen Frauen, die zu siebt in einer Ein-Zimmer-Wohnung prostituiert werden; • die Geschichte von Lovisa, die in die Heroinsucht und das Leben auf der Straße hineingeboren wurde; • und natürlich die der Männer, die für den Zugang zu diesen Frauen bezahlen. 1999 war Schweden das erste Land der Welt, das mit Einführung des sogenannten Nordischen Modells den Kauf sexueller Handlungen unter Strafe stellte, nicht aber deren Verkauf. Dieses Buch gibt einen tiefen Einblick in die Welt der Prostitution. Es macht deutlich, dass die Freier mit ihrer Nachfrage und ihrem Geld Ursache und Grund für die Prostitution sind. Und es ist ein Zeugnis dafür, dass unter dem Nordischen Modell das Gesetz, die Polizei und die Soziale Arbeit auf der Seite der Frauen stehen.
Die Sklaverei wird weltweit in vielen internationalen Abkommen und nationalen Gesetzen geächtet. Das hat nichts daran geändert, dass sie weiterhin existiert. Über vierzig Millionen Menschen, mehrheitlich Frauen und Kinder, sind moderne Sklaven, überall auf der Welt. Sie leben im Schatten, auch unter uns. Sie sind ebenso Opfer traditioneller Sklaverei wie neuer Formen von Ausbeutung und Gewalt. Die Produkte ihrer erzwungenen Arbeit finden sich in Verkaufsregalen und Computerprogrammen, sie schuften in Haushalten und Bordellen, auf Plantagen, in Nähereien, am Bildschirm, sie ziehen als Kindersoldaten in den Krieg und werden von diktatorischen Staaten in die Arbeit gezwungen. Die Autoren, seit drei Jahrzehnten im freien Journalismus tätig, zeigen auf, wie die moderne Sklaverei unseren Alltag durchdringt und in die globalen Wertschöpfungsketten verstrickt ist. Ihre Recherchen führen uns in chinesische Arbeitslager für Uiguren, auf brasilianische Großfarmen und hinter die Fassaden vermeintlicher Familienidyllen bei uns. Sie blicken in die Vergangenheit auf der Suche nach Motiven und Erklärungen für diese anthropologische Konstante der Gewalt, erzählen von Würde und Widerstand der Ausgebeuteten, offenbaren Gleichgültigkeit und Wegsehen – und sie suchen nach Wegen aus der modernen Sklaverei.
Sklaverei: nur ein trauriges Kapitel der Geschichte? Wer das glaubt, irrt. Weltweit leben heute 27 Millionen Menschen in Unfreiheit. Die modernen Erscheinungsformen von Sklaverei sind Schuldknechtschaft, Menschenhandel oder Zwangsprostitution. Dieses Buch enthüllt die Mechanismen von Sklaverei im Zeitalter der Globalisierung. Weltweit leben etwa 27 Millionen Menschen in Unfreiheit. Männer, Frauen und Kinder werden verschleppt und verkauft oder mit falschen Versprechungen in Länder wie Thailand, Brasilien, Indien oder die USA gelockt, wo sie in der Landwirtschaft, im Steinbruch, im Haushalt reicher Familien oder in Fabriken ausgebeutet oder zur Prostitution gezwungen werden. Kevin Bales und Becky Cornell zeigen in diesem Buch, dass Sklaverei in unserer Zeit viele Erscheinungsformen haben kann, dass es jedoch immer darum geht, Menschen in sozialer und ökonomischer Abhängigkeit zu halten und den größtmöglichen wirtschaftlichen Nutzen aus ihnen zu ziehen. Sie spannen den Bogen vom Sklavenhandel der Vergangenheit bis zu heutigen Formen des Menschenhandels und erläutern anhand gesicherter Quellen und eindringlicher Fallbeispiele Ursachen und Mechanismen dieses globalen Problems. Mit ihrer engagierten Darstellung machen sie zudem deutlich, was getan werden kann, um Sklaverei nachhaltig zu bekämpfen.
Drei teilige Dokumentation über die Abolitionisten. Radikale, Unruhestifter oder Befreier: Die Abolitionisten hatten viele Namen und spalteten die US-Nation. Sie waren passionierte Sklavereigegner und kämpften mit Körper und Seele in dem wichtigsten Bürgerrechts-Kreuzzug der amerikanischen Geschichte. Was als pazifistische Bewegung begann, entwickelte sich zu einem zornigen Kampf, der die Nation für immer veränderte.
Erschreckend sind die Parallelitäten, die sich zu manchen Geschehnissen der heutigen Tage ziehen lassen, wenn man an die derzeitige Flüchtlingskrise denkt.
Die aktuellen Gesichter der Sklaverei …
Das „Freedom-Project“ von CNN zeigt auf, welchen Formen der modernen Sklaverei wir heute begegnen. Folgen Sie dem Link um zur CNN-Webpage zu gelangen.
Eine Reportage von MISSIO beschäftigt sich mit dem Menschenhandel in Kenia →
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