Redaktionsteam

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Missbrauch von Hausangestellten durch UN-Diplomaten in Genf

Pakistanischen Diplomaten sollen philippinische „Angestellte“ zum Teil seit mehr als 20 Jahren teilweise ohne Bezahlung für sich arbeiten gelassen haben. Nun sind diese „Angestellten“ an die Öffentlichkeit getreten und haben den Missbrauch bei der Genfer Staatsanwaltschaft angezeigt.

„Sechs Hausangestellte kamen im März über ein Kollektiv von Migranten ohne Papiere zu uns“, sagte Mirella Falco von der branchenübergreifenden Gewerkschaft SIT am Donnerstag vor Medienschaffenden in Genf. Diese Frauen hätten die Philippinen verlassen, weil ihnen die pakistanische Uno-Botschaft ein menschenwürdiges Leben in Genf mit einem Gehalt, einem Dach über dem Kopf und Sozialversicherung versprochen habe. Weiterlesen

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Menschenhandel auf Facebook, Instagram & Co

Das Internet ist zum dominanten Werkzeug geworden, das Menschenhändler nutzen, um Opfer zu rekrutieren. Davon betroffen eine Reihe von sehr verbreiteten Social-Networking-Websites, wie Facebook, Instagram, Snapchat, WeChat, etc.

Im nun veröffentlichten Human Trafficking Institute’s Menschenhandelsbericht von 2020 zeigen die enthaltenen Daten der letzten zwei Jahrzehnte, dass 30 % aller seit dem Jahr 2000 von Sexhandel identifizierten Opfer online angeworben wurden. Davon wurden allein 59 % der Online-Rekrutierung im Jahr 2020 über die Plattform Facebook abgewickelt. Der Bericht stellt außerdem fest, dass 65 % der identifizierten Opfer von Kindersexhandel, die über soziale Medien rekrutiert wurden, über Facebook rekrutiert wurden.

Betroffene werden dabei zum Menschenhandel und zur sexuellen Ausbeutung vorsätzlich in die Irre geführt. Besonders weibliche Nutzer, wovon etwa 50 Prozent minderjährig sind, sind die Zielgruppe der Kriminellen. Meistens wurden den Opfern vermeintliche einfache und gut dotierte Jobs angeboten oder romantische Beziehungen vorgegaukelt. Weiterlesen

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Schluss mit geschlechtsspezifischer Gewalt am Arbeitsplatz!

Millionen Frauen überall auf der Welt teilen die Erfahrungen, aufgrund ihres Geschlechts am Arbeitsplatz verschiedenster Art von Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt zu sein. 80% der befragten Arbeiterinnen in Textilfabriken in Bangladesch haben sexuelle Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz erlebt oder beobachtet.

Mehr als 120 Frauen in Textilfabriken in Lesotho sagen, dass sie von ihren Vorgesetzten sexuell missbraucht wurden. Einige geben an, dass sie auf dem Gelände der Fabrik vergewaltigt wurden. Diese Frauen sind keinesfalls die Ausnahme.

Aber in wenigen Wochen können wir alle dazu beitragen, ein bahnbrechendes Abkommen ins Leben zu rufen, das Frauen überall vor Gewalt am Arbeitsplatz schützen könnte!

Sechs Länder haben ihm schon zugestimmt, aber wir brauchen mehr Unterstützung, um es weltweit zum Gesetz zu machen. Lassen Sie uns diesen dringenden Aufruf direkt an die Vertreter:innen wichtiger Länder wie Spanien und Argentinien übergeben, bevor sie sich zu einem globalen Gipfel für Frauenrechte treffen. Wir können dafür sorgen, dass die ganze Welt aufhorcht.

Klick hier und unterschreibe auch Du die Petition von AVAAZ!

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Kinderehen wieder im Vormarsch

Zum Internationalen Frauentag, dem 8. März, warnt Unicef, dass eine Errungenschaft des letzten Jahrzehnts – die Verhinderung von 25 Millionen Kinderehen – durch Corona ernsthaft bedroht sei. Bis zum Ende des Jahrzehnts könnten etwa zehn Millionen zusätzliche Kinderehen geschlossen werden, so eine Analyse, die Unicef laut Aussendung am Montag veröffentlicht hat. In Österreich sind laut Regierungsinformationen jährlich 200 Kinder von Zwangsehe betroffen, wobei die geschätzte Dunkelziffer weit höher liegt!

„Covid-19 hat eine bereits schwierige Situation für Millionen von Mädchen noch schlimmer gemacht“, betonte Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. „Geschlossene Schulen, Isolation von Freundinnen und Freunden und Unterstützungsnetzwerken sowie steigende Armut haben Öl in ein Feuer gegossen, das die Welt ohnehin bereits kaum löschen konnte. Aber wir können und wir müssen die Kinderheirat vollständig abschaffen“, so Fore. Weiterlesen

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Ist ja nur ein Spiel … !???

Ja, aber was für eines? – Man kann geteilter Meinung über Computerspiele und deren „Nutzen“ sein, dennoch sind sie Fakt und bestimmen einen nicht unerheblichen Teil des Alltags verschiedenster Schichten unserer Gesellschaft. Das mit manchen dieser Spiele auch gewisse „Botschaften“ an die Spieler übermittelt werden und sich in diesen dann mitunter im Unterbewusstsein festsetzen können, füllen auch einige Beiträge in der psychologischen Fachliteratur. Eines der neuesten Vertreter aus diesem Genre ist das Spiel „Elite Dangerous“, einer Raumschiff-Simulation, wo sich nun eine Gruppe von Spielern das Ziel gesetzt hat, neue Mitspieler in ein entferntes Sternensystem zu entführen, um sie dann für wenig Geld als Minenarbeiter einzusetzen. Eine tragische Geschichte, die zeigt, welche Eigendynamik solch virtuelle Welten entwickeln können.

Moderne Sklaverei – virtuell, aber beklemmend

Als neuer Spieler gelangt man meist in ein bestimmtes Sternensystem und muss sich zunächst mit den vielen Möglichkeiten des Spiels vertraut machen. Da fühlt es sich gut an, wenn sich etablierte Spieler anbieten, sie in ihre „Player Group“ aufzunehmen und ihnen auf der Suche nach der raren Ressource „Void Opals“ zu helfen. Einige Spieler nehmen dieses scheinbar attraktive Angebot an und lassen sich zu entfernten Systemen leiten, die angeblich eine gute Quelle für seltene Rohstoffe sind.

Bei der Auswahl ihres Raumschiffs wird den Neulingen dabei eingeredet, dass die „Player Group“ genau jenen Flottenträger dazu habe, der schnell weiter hilft. So finden sich die gutgläubigen Spieler bald in einem entlegenen Sternensystem wieder und müssen für ihre „Besitzer“ Rohstoffe abbauen, um sich ihren Weg zurück in die Zivilisation zu verdienen.

Spätestens an dieser Stelle wird klar, wie viele Parallelitäten sich hier zu realen Szenarien auftun und wie schnell sich virtuelle mit echten Realitäten vermischen können. Das Spiel ist seit 2014 am Markt und präsentiert sich als Mischung aus Flug- und Wirtschaftssimulation. Kern des Spiels ist die offene Welt, die von unzähligen Spielern bevölkert wird, die sich zu Gruppen zusammenschließen können. Wie man sein Leben gestaltet, ist dabei völlig frei zu entscheiden – als Händler, Pirat oder eben Sklave – was einem aber erst im Zuge des Spiels bewusst wird.

Beklemmend ist, mit welcher Leichtigkeit es einer Gruppe von Spielern dabei gelingen kann, Macht über eine andere zu bekommen und diese auszubeuten. Ob überall die nötige psychologische Hemmschwelle vorhanden und ausreichend ist, diese „Erfahrung“ dann nicht im echten Leben umsetzen zu wollen, bleibt dahingestellt. Was bleibt, ist ein flaues Gefühl im Magen und ein unangenehmer Nachgeschmack.

Quelle: x-box, elite dangerous, DerStandard

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