Kinderhandel

Moderne Sklaven: Vom Luxusgut zur Wegwerfware

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Ein Fallbeispiel

Vor einigen Wochen ging die Meldung von einem misshandelten Hausmädchen aus Pakistan durch verschiedene Medien. Es ist eine Geschichte, wie sie auch in anderen Ländern, etwa Haiti, immer wieder passiert – meist mit keinem guten Ausgang, wie in diesem Fall. Tayyaba, so der Name des zehnjährigen (!) Mädchens wäre immer noch in dem Haus in einer reichen Gegend der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, wenn nicht ein Foto von ihr auf Twitter die Runde gemacht hätte. Es zeigt sie mit einem dick geschwollenen rechten Auge, Schürfwunden, blauen Flecken und Brandblasen an den Händen. Die Ärzte entdeckten dann insgesamt mehr als 20 Verletzungen an ihrem Körper. Tayyaba sei gefoltert worden, heißt es in dem Bericht, der dem Obersten Gericht vorgelegt wurde. Weiterlesen

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Handelsobjekt – Kinder

FluchtkindWas Insider schon seit längerer Zeit hinter vorgehaltener Hand diskutierten, wurde nun durch einen Bericht des britischen Observer öffentlich gemacht. Nach der Ankunft in Europa verliert sich von mehr als 10.000 alleinreisenden Flüchtlingskindern jede Spur. Das sagte ein Sprecher der europäischen Polizeibehörde Europol am vergangenen Sonntag in Den Haag. Europol befürchtet, dass viele davon in die Hände von Kriminellen geraten sind und etwa zur Prostitution oder zu gefährlichen Arbeiten gezwungen bzw. einfach weiter verkauft werden. Weiterlesen

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Ein kleiner Blick nach Afrika …

Schule-AfrikaDer bekannte Journalist Karim El-Gawhary Arabesken schreibt in einem Posting auf Facebook:
Unglaubliche Zahlen: 68 Millionen Mädchen unter 14 Jahren sind Kinderarbeiter. Letzres Jahr wurden 15 Millonen Mädchen unter 18 verheiratet. Alle zwei Sekunden eine Kinderbraut. 17 Millionen wuden schwanger, vor dem rechtlich festgelegten Ehe-Mindestalter. 720 Millionen der heute lebenden Frauen wurden unter 18 verheiratet. Eine halbe Millionen Mädchen wurden von Menschenhändler verslavt. 20 Millionen Mädchen haben keine Schule von Innen gesehen oder die Grundschule nicht abgeschlossen. Die durchschnittlichen Ausgaben für die Bildung bis zum Alter von 16 Jahren. Afrikanische Mädchen 400 $, ein Mädchen im Europa oder der USA 100.000 $

Der ganze Artikel kann hier gelesen werden.

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Der Vater der Drehscheibe verabschiedet sich …

Kind_bettelManchen von uns sind sie schon begegnet, bettelnde Kinder, so gut wie nicht der Landessprache mächtig, mit augenscheinlicher Herkunft aus osteuropäischen Ländern. Für hier lebende Menschen ist es kaum vorstellbar, aus welcher Tristesse sie kommen bzw. in der sie leben, so man dies als Leben überhaupt bezeichnen kann.

Sie sind Sklaven, gefangen gehalten in kriminellen Organisationen, die ihre Herkunft und ihren Lebenshintergrund als Basis für ihr „erfolgreiches“ Geschäftmodell verwenden. Gegenüber dem nebenstehenden Bild hat sich, bis vielleicht auf die Kleidung, nicht viel verändert. Auf jeden Fall sind die Not und die Ausbeutung  gleich geblieben.

Norbert Ceipek geht nun in den Ruhestand. Er war seit 1977 bei der Wiener Jugendwohlfahrt tätig und über Jahre Leiter der Wiener „Drehscheibe“, einer von ihm gegründeten Einrichtung, die von der Polizei aufgegriffene ausländische Kinder aufnimmt. Petra Stuiber von der Tageszeitung DER STANDARD führte mit ihm ein Interview, „über verpasste Chancen im Kampf gegen Menschenhandel, Anfeindungen und seinen neuen Unruhestand.“

Lesen Sie mehr im  Artikel hier, der einigen Aufschluss über den Kampf gegen organisierten Kinderhandel gibt → Ceipek_abschied

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