Gesetzesänderung

Niederlande: Strafen für Freier vorgesehen

AmsterdamWie schwer es ist, beim Thema Prostitution den richtigen Weg einzuschlagen zeigt sich nun in den Niederlanden. Nachdem es dort vor 16 Jahren zu einer Liberalisierung der Sexarbeit kam, stehen nun die Zeichen auf Verbot und Strafbar-Machung.

In der Praxis sollen nun Freier, die ein „ernstes Vermuten“ haben, dass die Prostituierte unter Zwang arbeitet und es nicht melden, sich strafbar machen. Ihnen droht eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren oder eine Geldbuße von bis zu 20.250 Euro.

Die Schwierigkeit besteht nur darin herauszufinden, ob die Frau freiwillig hier ist oder unter Zwang steht. Bei eindeutig fragwürdigen Orten wird das kein Problem sein. Doch bei sog. gehobenen Etablissements schaut die Lage schon ganz anders aus. Und hier setzt auch die Kritik der SexarbeiterInnen ein, welche ein Zurückdrängen in den Untergrund befürchten, was der Ausbeutung und der Gewalt nur noch mehr Raum geben würde.

Siehe mehr hier →

Prostitution: Niederlande vollziehen Kehrtwende

 

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Frankreich bestraft Freier

Nach jahrelangem Streit verabschiedete das französische Parlament bereits Anfang April eine Gesetz, welches Kunden von Prostituierten mit hohen Geldstrafen bestraft. Die Meinungen darüber gehen, wie immer bei diesem Thema, ziemlich auseinander. Während die einen es als wichtigen Schritt für die Frauen sehen, werten andere es als (wieder erfolgte) Verdrängung in die Illegalität mit all seinen negativen Folgen.

Zeit@online: Frankreich führt Strafen gegen Freier ein

Frankfurter Rundschau: Geldstrafen für Frankreichs Freier

 

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