Freier

Freier, Prostituierer, Zuhälter, Menschenhändler?

Freudenmädchen, flat rate, Bordell, Lustmord, Laufhaus, sexuelle Belästigung – bereits die Sprache ist verräterisch. Sie spannt den Bogen von der neoliberalen Vermarktung Minderjähriger bis zum Schönreden von „Freiern“, von der Gewalt gegen Frauen bis zur Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Was ist ihre Bedeutung im Kontext von Verharmlosung, Schuld, Lüge, Moral, Dissoziation und Gewalt?

U. a. mit:
Helga Konrad (Leiterin der ‚Regionalen Initiative gegen Menschenhandel‘)
Susanne Riegler (Journalistin und Mitbegründerin der Initiative Stopp Sexkauf)
Estera Stenzel (Text und Regie)
Felix Kreutzer (Ensemble)
Constanze Winkler (Ensemble)

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Frankreich bestraft Freier

Nach jahrelangem Streit verabschiedete das französische Parlament bereits Anfang April eine Gesetz, welches Kunden von Prostituierten mit hohen Geldstrafen bestraft. Die Meinungen darüber gehen, wie immer bei diesem Thema, ziemlich auseinander. Während die einen es als wichtigen Schritt für die Frauen sehen, werten andere es als (wieder erfolgte) Verdrängung in die Illegalität mit all seinen negativen Folgen.

Zeit@online: Frankreich führt Strafen gegen Freier ein

Frankfurter Rundschau: Geldstrafen für Frankreichs Freier

 

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DE: Strafen für Freier von Zwangsprostituierten

Einem Bericht auf Zeit-online zufolge versucht Deutschland die Zwangsprostitution nun mit der Betsrafung der Freier einzudämmen:

Freier von Zwangsprostituierten müssen künftig mit Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren rechnen. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Die Strafandrohung gilt für Fälle, in denen die persönliche oder wirtschaftliche Zwangslage oder die Hilflosigkeit einer Person ausgenutzt wird. Zuhältern von Zwangsprostituierten drohen Strafen von bis zu zehn Jahren. Damit wird eine EU-Richtlinie zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels umgesetzt.

-heißt es in einem Artikel des Onlinemagazins zeit@online. Ob sich dadurch an der Situation etwas grundlegend ändert, darüber gehen die Meinungen ziemlich auseinander und sorgen für Diskussion, wie sich schon allein aus den Postings im Anhang zum Artikel ablesen lässt. Strafandrohung allein hat auch in anderen Verbrechenssparten nur marginal zu einer Verbesserung geführt, wenn nicht gleichzeitig begleitende Maßnahmen bei der Exekutive gesetzt wurden. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickeln wird.

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Initiative STOPP SEXKAUF

Am Donnerstag, den 18. Februar 2016 präsentierte die Initiative „Stopp Sexkauf“ in einer Pressekonferenz in der schwedischen Botschaft in Wien ihre Forderung nach einer radikale Reformen der Prostitutions-Gesetzgebung. Die Plattform, in der auch Ordensfrauen beteiligt sind, will sich an das nordische Modell orientieren, in dem Sexkauf unter Strafe gestellt würde und in dem nicht die Prostituierten, sondern die Freier gesetzlich belangt würden.

Lesen sie mehr auf ordensgemeinschaften.at

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