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„Facebook Papers“: Menschenhandel und mehr …

Unzählige interne Dokumente des Social-Media-Giganten Facebook geben Einblick in die inneren Abläufe des Unternehmens. 17 US-Medien haben diese sogenannten „Facebook Papers“ ausgewertet und berichten über das Versagen Facebooks, schädliche, hetzerische oder verbrecherische Inhalte zu unterbinden. Vielfach wurden diese sogar bewusst geduldet, um das Wachstum des Unternehmens nicht zu gefährden, wie aus Berichten hervorgeht.

Dem Sender CNN liegt ein interner Facebook-Bericht vor, wonach „bei der Erkennung von Unternehmen auf der Plattform, die im Bereich der Zwangsdienstbarkeit tätig sind, immer noch Lücken bestehen“. Darin wird auch detailliert beschrieben, wie Facebook, Instagram und Co. von Menschenhändlern zur Rekrutierung sowie dem Kauf und Verkauf von Menschen genutzt worden sein soll. Continue Reading

Liberalisierung im Handel – Menschenhandel?

Die Theologin Michaela Quast-Neulinger schreibt in einem Gastkommentar im Standard über die immer wiederkehrende Debatte über die Liberalisierungen im Handel. Sie spricht von einer „gnadenlosen Kapitalisierung menschlicher Arbeitskraft“, und diese grenzt schon ganz schön am Menschenhandel. Überhaupt, wenn man die Gesinnung dahinter bedenkt, dass der Mensch nur mehr als „Humankapital“ gesehen wird, das es möglichst effizient einzusetzen gilt.

Ausverkauf des Menschen

Quelle: Der Standard vom 26.06.2021

Missbrauch von Hausangestellten durch UN-Diplomaten in Genf

Pakistanischen Diplomaten sollen philippinische „Angestellte“ zum Teil seit mehr als 20 Jahren teilweise ohne Bezahlung für sich arbeiten gelassen haben. Nun sind diese „Angestellten“ an die Öffentlichkeit getreten und haben den Missbrauch bei der Genfer Staatsanwaltschaft angezeigt.

„Sechs Hausangestellte kamen im März über ein Kollektiv von Migranten ohne Papiere zu uns“, sagte Mirella Falco von der branchenübergreifenden Gewerkschaft SIT am Donnerstag vor Medienschaffenden in Genf. Diese Frauen hätten die Philippinen verlassen, weil ihnen die pakistanische Uno-Botschaft ein menschenwürdiges Leben in Genf mit einem Gehalt, einem Dach über dem Kopf und Sozialversicherung versprochen habe. Continue Reading

Menschenhandel auf Facebook, Instagram & Co

Das Internet ist zum dominanten Werkzeug geworden, das Menschenhändler nutzen, um Opfer zu rekrutieren. Davon betroffen eine Reihe von sehr verbreiteten Social-Networking-Websites, wie Facebook, Instagram, Snapchat, WeChat, etc.

Im nun veröffentlichten Human Trafficking Institute’s Menschenhandelsbericht von 2020 zeigen die enthaltenen Daten der letzten zwei Jahrzehnte, dass 30 % aller seit dem Jahr 2000 von Sexhandel identifizierten Opfer online angeworben wurden. Davon wurden allein 59 % der Online-Rekrutierung im Jahr 2020 über die Plattform Facebook abgewickelt. Der Bericht stellt außerdem fest, dass 65 % der identifizierten Opfer von Kindersexhandel, die über soziale Medien rekrutiert wurden, über Facebook rekrutiert wurden.

Betroffene werden dabei zum Menschenhandel und zur sexuellen Ausbeutung vorsätzlich in die Irre geführt. Besonders weibliche Nutzer, wovon etwa 50 Prozent minderjährig sind, sind die Zielgruppe der Kriminellen. Meistens wurden den Opfern vermeintliche einfache und gut dotierte Jobs angeboten oder romantische Beziehungen vorgegaukelt. Continue Reading

Schluss mit geschlechtsspezifischer Gewalt am Arbeitsplatz!

Millionen Frauen überall auf der Welt teilen die Erfahrungen, aufgrund ihres Geschlechts am Arbeitsplatz verschiedenster Art von Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt zu sein. 80% der befragten Arbeiterinnen in Textilfabriken in Bangladesch haben sexuelle Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz erlebt oder beobachtet.

Mehr als 120 Frauen in Textilfabriken in Lesotho sagen, dass sie von ihren Vorgesetzten sexuell missbraucht wurden. Einige geben an, dass sie auf dem Gelände der Fabrik vergewaltigt wurden. Diese Frauen sind keinesfalls die Ausnahme.

Aber in wenigen Wochen können wir alle dazu beitragen, ein bahnbrechendes Abkommen ins Leben zu rufen, das Frauen überall vor Gewalt am Arbeitsplatz schützen könnte!

Sechs Länder haben ihm schon zugestimmt, aber wir brauchen mehr Unterstützung, um es weltweit zum Gesetz zu machen. Lassen Sie uns diesen dringenden Aufruf direkt an die Vertreter:innen wichtiger Länder wie Spanien und Argentinien übergeben, bevor sie sich zu einem globalen Gipfel für Frauenrechte treffen. Wir können dafür sorgen, dass die ganze Welt aufhorcht.

Klick hier und unterschreibe auch Du die Petition von AVAAZ!