Schluss mit geschlechtsspezifischer Gewalt am Arbeitsplatz!

Millionen Frauen überall auf der Welt teilen die Erfahrungen, aufgrund ihres Geschlechts am Arbeitsplatz verschiedenster Art von Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt zu sein. 80% der befragten Arbeiterinnen in Textilfabriken in Bangladesch haben sexuelle Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz erlebt oder beobachtet.

Mehr als 120 Frauen in Textilfabriken in Lesotho sagen, dass sie von ihren Vorgesetzten sexuell missbraucht wurden. Einige geben an, dass sie auf dem Gelände der Fabrik vergewaltigt wurden. Diese Frauen sind keinesfalls die Ausnahme.

Aber in wenigen Wochen können wir alle dazu beitragen, ein bahnbrechendes Abkommen ins Leben zu rufen, das Frauen überall vor Gewalt am Arbeitsplatz schützen könnte!

Sechs Länder haben ihm schon zugestimmt, aber wir brauchen mehr Unterstützung, um es weltweit zum Gesetz zu machen. Lassen Sie uns diesen dringenden Aufruf direkt an die Vertreter:innen wichtiger Länder wie Spanien und Argentinien übergeben, bevor sie sich zu einem globalen Gipfel für Frauenrechte treffen. Wir können dafür sorgen, dass die ganze Welt aufhorcht.

Klick hier und unterschreibe auch Du die Petition von AVAAZ!

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Kinderehen wieder im Vormarsch

Zum Internationalen Frauentag, dem 8. März, warnt Unicef, dass eine Errungenschaft des letzten Jahrzehnts – die Verhinderung von 25 Millionen Kinderehen – durch Corona ernsthaft bedroht sei. Bis zum Ende des Jahrzehnts könnten etwa zehn Millionen zusätzliche Kinderehen geschlossen werden, so eine Analyse, die Unicef laut Aussendung am Montag veröffentlicht hat. In Österreich sind laut Regierungsinformationen jährlich 200 Kinder von Zwangsehe betroffen, wobei die geschätzte Dunkelziffer weit höher liegt!

„Covid-19 hat eine bereits schwierige Situation für Millionen von Mädchen noch schlimmer gemacht“, betonte Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. „Geschlossene Schulen, Isolation von Freundinnen und Freunden und Unterstützungsnetzwerken sowie steigende Armut haben Öl in ein Feuer gegossen, das die Welt ohnehin bereits kaum löschen konnte. Aber wir können und wir müssen die Kinderheirat vollständig abschaffen“, so Fore. Weiterlesen

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Ist ja nur ein Spiel … !???

Ja, aber was für eines? – Man kann geteilter Meinung über Computerspiele und deren „Nutzen“ sein, dennoch sind sie Fakt und bestimmen einen nicht unerheblichen Teil des Alltags verschiedenster Schichten unserer Gesellschaft. Das mit manchen dieser Spiele auch gewisse „Botschaften“ an die Spieler übermittelt werden und sich in diesen dann mitunter im Unterbewusstsein festsetzen können, füllen auch einige Beiträge in der psychologischen Fachliteratur. Eines der neuesten Vertreter aus diesem Genre ist das Spiel „Elite Dangerous“, einer Raumschiff-Simulation, wo sich nun eine Gruppe von Spielern das Ziel gesetzt hat, neue Mitspieler in ein entferntes Sternensystem zu entführen, um sie dann für wenig Geld als Minenarbeiter einzusetzen. Eine tragische Geschichte, die zeigt, welche Eigendynamik solch virtuelle Welten entwickeln können.

Moderne Sklaverei – virtuell, aber beklemmend

Als neuer Spieler gelangt man meist in ein bestimmtes Sternensystem und muss sich zunächst mit den vielen Möglichkeiten des Spiels vertraut machen. Da fühlt es sich gut an, wenn sich etablierte Spieler anbieten, sie in ihre „Player Group“ aufzunehmen und ihnen auf der Suche nach der raren Ressource „Void Opals“ zu helfen. Einige Spieler nehmen dieses scheinbar attraktive Angebot an und lassen sich zu entfernten Systemen leiten, die angeblich eine gute Quelle für seltene Rohstoffe sind.

Bei der Auswahl ihres Raumschiffs wird den Neulingen dabei eingeredet, dass die „Player Group“ genau jenen Flottenträger dazu habe, der schnell weiter hilft. So finden sich die gutgläubigen Spieler bald in einem entlegenen Sternensystem wieder und müssen für ihre „Besitzer“ Rohstoffe abbauen, um sich ihren Weg zurück in die Zivilisation zu verdienen.

Spätestens an dieser Stelle wird klar, wie viele Parallelitäten sich hier zu realen Szenarien auftun und wie schnell sich virtuelle mit echten Realitäten vermischen können. Das Spiel ist seit 2014 am Markt und präsentiert sich als Mischung aus Flug- und Wirtschaftssimulation. Kern des Spiels ist die offene Welt, die von unzähligen Spielern bevölkert wird, die sich zu Gruppen zusammenschließen können. Wie man sein Leben gestaltet, ist dabei völlig frei zu entscheiden – als Händler, Pirat oder eben Sklave – was einem aber erst im Zuge des Spiels bewusst wird.

Beklemmend ist, mit welcher Leichtigkeit es einer Gruppe von Spielern dabei gelingen kann, Macht über eine andere zu bekommen und diese auszubeuten. Ob überall die nötige psychologische Hemmschwelle vorhanden und ausreichend ist, diese „Erfahrung“ dann nicht im echten Leben umsetzen zu wollen, bleibt dahingestellt. Was bleibt, ist ein flaues Gefühl im Magen und ein unangenehmer Nachgeschmack.

Quelle: x-box, elite dangerous, DerStandard

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2030: Schluss mit der Obdachlosigkeit in der EU

Schaut man sich ein wenig um, in den weniger gut ausgeleuchteten Ecken der Städte, dann kann man sie erkennen, die Ausgestoßenen, die Verlierer der Konsumgesellschaft, die Heim- und Obdachlosen, die unter Brücken, in Nischen, oder sonst wo auf der Straße leben müssen. Wie viele es EU weit sind kann man nur schätzen. Wahrscheinlich ist es nur wenigen bewusst, dass die EU eine entsprechende Gesetzesinitiative gegen die Obdachlosigkeit gestartet hat. In einer Entschließung vom 23. November 2020 ruft das Europäische Parlament die EU und die Mitgliedstaaten auf, Obdachlosigkeit in der Union bis 2030 zu beenden. Darin sprechen sich die EU-Abgeordneten für einen europäischen Rahmen für nationale Strategien zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit aus. Außerdem rufen sie die Mitgliedstaaten auf, Obdachlosigkeit zu entkriminalisieren und auch weiterhin Finanzmittel zu mobilisieren, um das Problem dringend anzugehen.

Das Parlament erinnert daran, dass Wohnen ein grundlegendes Menschenrecht ist. Dennoch sind jede Nacht über 700.000 Menschen in Europa obdachlos. Somit ist die Zahl der Obdachlosen in der EU in den letzten 10 Jahren um mehr als 70 Prozent gestiegen. In Österreich betrug die Zahl der Obdachlosen 2017 um 21 Prozent mehr als noch 2008. In Deutschland wird von einer Zunahme von 64,8 Prozent zwischen 2006 und 2016 ausgegangen.

Nicht wenige dieser Menschen werden bzw. sind auch Opfer des Menschenhandels. Entweder werden sie zu „verfügbaren und verwertbaren Material“, weil sie ihre Wohnung und bisherige Erwerbsquelle verloren haben, oder sie sind „menschlicher Restmüll“, entsozialisiert und gebrochen.

Dass dies in unserer Gesellschaft überhaupt passiert, dass wir Leute auf die Straße jagen, ohne uns rechtzeitig darum zu kümmern, ist die Schande. Es gibt kaum Auffangmechanismen, die in Anspruch genommen werden können, damit die „Endstation Straße“ nicht eintritt. Und es betrifft nicht selten auch Familien und Alleinerzieherinnen – und damit Kinder.

„Selber schuld, nichts gelernt, hast halt nicht aufgepasst“, usw., sind so gängige Reaktionen der Gesellschaft, wenn sie mit Betroffenen konfrontiert wird. – Alles Blödsinn. – Ja, manche haben Schuld am eigenen Niedergang, aber auch diese könnte man noch rechtzeitig vor dem Totalabsturz auffangen. Andere wiederum kommen plötzlich und unverschuldet unter die Räder, weil ein Krankheits- oder Todesfall, eine Scheidung, ein Arbeitsplatzverlust, usw. eintritt. Aber immer mit dem selben Effekt – wohnen im nirgendwo.

Der Gedanke drängt sich auf, dass es vielleicht einfach mehr Vinzi-Containerdörfer oder ähnliches geben sollte. Die Fugger etwa waren eine super-reiche Kaufmannsfamilie am Ende des Mittelalters. In ihrer Heimatstadt Augsburg kann man noch heute die Armensiedlung besuchen. Es war und ist eine Einrichtung, um Leuten wieder auf die Füße zu helfen, die vor dem Nichts stehen. Es würde unser Wohlstandsgesellschaft sehr anstehen, dafür zu sorgen, dass solche Einrichtungen zum Standard werden – alsbaldigst und überall!

Obdachlosigkeit muss ein NO GO in der EU werden!

Quelle: EU- Parlament

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8.2.2021: Weltgebetstag gegen Menschenhandel

Am 8. Februar 2021 lädt die „Initiative aktiv gegen Menschenhandel – aktiv für Menschenwürde“ ab 18 Uhr in die Ignatiuskirche (Alter Dom) in Linz zu Reflexion und Gebet ein. Komm, und entzünde auch Du ein Licht für würdevolles Menschsein.

Siehe auch unter Veranstaltungen rechts auf dieser Seite.

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