Kinderarbeit

Amnesty: In deutschen Autos steckt Kinderarbeit

Wer ein deutsches Auto sein eigen nennt, hat mit dem Kauf mit größter Wahrscheinlichkeit Kinderarbeit unterstützt oder gefördert. Was Handy und Laptopnutzer schon lange verbindet, scheint nun auch für Autokunden mehr und mehr Realität zu werden. Denn führende Elektronikhersteller wie Apple, Samsung oder Sony,  aber auch deutsche Autokonzerne wie BMW, Daimler und Volkswagen profitieren nach Angaben von Amnesty International weiterhin von Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo.  Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation mit dem Titel „Time to recharge“ (Zeit zum  Wiederaufladen) hervor.

Laut Amnesty wird mit dem Kobalt aus den Minen mehr als die Hälfte des weltweiten Kobaltbedarfs gedeckt. Dort ist Kinderarbeit an der Tagesordnung und diese Kinder riskieren schon ab ihrem siebentem Lebensjahr ihr Leben oder zumindest ihre Gesundheit. Darauf hatte die menschenrechtsorganisation schon Anfang 2016 in ihrem Bericht „This is what we die for“ (Dafür sterben wir) hingewiesen. Weiterlesen

Share Button

Moderne Sklaverei – geht mich nichts an …

„Damit habe ich nichts zu schaffen, das berührt mich doch nicht“, werden sie sagen. Klingt doch irgendwie antik nach Barbarei aus längst vergangenen Jahrhunderten, nach römischem Imperium oder nach Schwarzafrikanern, die nach Amerika und in die Karibik verschifft wurden, um dort auf Plantagen zu schuften. „Das sind doch Geschichten aus längst vergangenen Tagen, so was gibt’s heute nicht mehr, ist längst abgeschafft!“ – Oder doch nicht? Real leben heute immer noch Millionen von Menschen auf allen Kontinenten in moderner Sklaverei – auch in Europa und wahrscheinlich auch in Österreich.

Egal wie man es auch dreht und wendet, der Großteil der Versklavten schuftet für die Verbraucher in den wohlhabenden Ländern. Deshalb sollte niemand hierzulande moderne Sklaverei als ein Problem vom anderen Ende der Welt abtun, oder glauben, man habe mit der Sache ja nichts zu tun: Viele Millionen Menschen weltweit arbeiten unter Zwang für die Bedürfnisse der modernen Konsumgesellschaften. Somit lässt praktisch jeder Verbraucher hier in Europa andere unter menschenunwürdigen Bedingungen für sich arbeiten und macht sich zum Komplizen der Ausbeuterei. Weiterlesen

Share Button

Kinderüberraschung

grafik1_640_x_480Ein Bericht der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ brachte Ermittlungen bezüglich verbotener Kinderarbeit in Rumänien in Gang.  Nun prüft die rumänische Justiz wegen des Verdachts auf Kinderarbeit bei der Herstellung von Überraschungseiern. Mit der am Mittwoch bekannt gegebenen Entscheidung reagierte die Staatsanwaltschaft auf einen Bericht, dem zufolge schulpflichtige Kinder eingesetzt würden, um kleine Spielzeuge in Plastikkapseln zu füllen, die dann in die Schoko-Eier kommen. In den Ermittlungen gehe es auch um den Verdacht des Kinderhandels, sagte die Sprecherin der auf organisierte Kriminalität spezialisierten Staatsanwaltschaft, Mihaela Porime, in Bukarest. Weiterlesen

Share Button

12. Juni – Welttag gegen Kinderarbeit

KinderarbeitUNHCR

Der 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Zeit sich daran zu erinnern, dass 168 Millionen Kinder weltweit immer noch zur Arbeit gezwungen werden. Ihnen werden die einfachsten Grundrechte verweigert, ihre Kindheit ist geprägt von Zwangsarbeit und Ausbeutung. Dazu muss man nicht auf andere Kontinente gehen, sondern es gibt es hier mitten in Europa → siehe Video unten.

Sagen wir gemeinsam Nein zu Kinderarbeit ! Weiterlesen

Share Button

Ein kleiner Blick nach Afrika …

Schule-AfrikaDer bekannte Journalist Karim El-Gawhary Arabesken schreibt in einem Posting auf Facebook:
Unglaubliche Zahlen: 68 Millionen Mädchen unter 14 Jahren sind Kinderarbeiter. Letzres Jahr wurden 15 Millonen Mädchen unter 18 verheiratet. Alle zwei Sekunden eine Kinderbraut. 17 Millionen wuden schwanger, vor dem rechtlich festgelegten Ehe-Mindestalter. 720 Millionen der heute lebenden Frauen wurden unter 18 verheiratet. Eine halbe Millionen Mädchen wurden von Menschenhändler verslavt. 20 Millionen Mädchen haben keine Schule von Innen gesehen oder die Grundschule nicht abgeschlossen. Die durchschnittlichen Ausgaben für die Bildung bis zum Alter von 16 Jahren. Afrikanische Mädchen 400 $, ein Mädchen im Europa oder der USA 100.000 $

Der ganze Artikel kann hier gelesen werden.

Share Button

Kinderarbeit!

Die Mitgliederzeitschrift des Österreichischen Gewerkschaftsbundes „Solidarität“ hat einen Artikel in ihrer aktuellen Ausgabe → 962 Oktober 2015, der sich dem Thema Kinderarbeit widmet. Darin wird diese Form der Schuldenknechtschaft bzw. Sklaverei beleuchtet, die auch in Österreich verbreitet war. Lesen sie mehr hier →

topstory-Soli

Share Button
Auf dem Laufenden bleiben ...
Veranstaltungen

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Archiv