Frauenhandel

Endstation Mittelmeerroute – Prostitution

Migrantinnen in der Falle

Viele Frauen aus Afrika landen in Italien auf dem Straßenstrich. Gekommen sind sie in der Hoffnung auf eine Ausbildung oder Jobs. Kriminelle Netzwerke zwingen sie in die Prostitution. – Gestaltung: Jan-Christoph Kitzler

Viele Afrikanerinnen hoffen auf ein besseres Leben in Europa – und landen hier am Straßenstrich. In Italien ist das besonders augenfällig. Die Prostituierten an den Ausfallsstraßen der Großstädte sind fast ausnahmslos junge Frauen aus Westafrika.

Sie sind aus ihrer Heimat geflüchtet oder unter falschen Versprechungen nach Italien gelockt worden. Die kriminellen Netzwerke, die dahinter stehen, werden meist von Migranten selbst betrieben. Wer aussteigen will, riskiert sein Leben. Ein paar, die es geschafft haben, verstecken nun ihrerseits junge Frauen und versuchen, ihnen ein neues Leben zu ermöglichen. Die Behörden bieten wenig Unterstützung, das Geschäft bedient ganz Europa, ein Lokalaugenschein.

      Endstation_Strich

Quelle: Ö1 Journal-Panorama vom 30.10.2017

 

 

Share Button

„Open your eyes“ – in Wien hat’s funktioniert

Wie ORF und andere Medien am Mittwoch, den 6. 9. 2017 berichteten, ist es der Polizei in Wien am Vortag  gelungen in mehreren Wohnungen im 3., 8., 10. und 16. Bezirk, ein großangelegtes Netzwerk illegaler Prostitution aufzudecken. Bei drei der Frauen gibt es laut dem Leiter der Meldestelle Prostitutionsangelegenheiten Wolfgang Langer „eindeutige Hinweise auf Zwangsprostitution und Menschenhandel“. Diese hätten etwa erzählt, dass man ihnen ihre Papiere weggenommen und sie eingeschüchtert habe. Über die Analyse von Handydaten und die Einvernahme der Vermieter beziehungsweise Eigentümer der – nunmehr polizeilich geschlossenen – Wohnungen erhofft man sich weiterführende Spuren zu den Drahtziehern des Netzwerks. Die Polizei war durch verschiedene Hinweise auf die Chinesinnen, die zwischen 25 und 50 Jahre alt sind, gestoßen. „Einerseits waren das Kunden der Frauen“, so Langer, „die haben uns gesagt, schaut da einmal hin, die schauen nicht besonders glücklich aus.“ Einige Freier hatten sich auch mit Geschlechtskrankheiten angesteckt. Andere Tipps kamen von Nachbarn und Betreibern legaler Lokale. Durch Anzeigen im Internet fand man die Wohnungen dann. Hinweise aus der Bevölkerung sind vor allem bei Zwangsprostitution und Menschenhandel häufig ein wesentlicher Bestandteil der Ermittlungserfolge.

Open your eyes

Quellen: ORF, APA, derStandard

Share Button

Ein Zeitungsartikel aus Rumänien

Share Button

Weg der gekreuzigten Frauen

Ein ganz besonderer Kreuzweg findet diesen Freitag in Rom statt. Nicht am Kolosseum und der Papst nimmt auch nicht daran teil – trotzdem ist dieser Kreuzweg wohl einer der eindringlichsten in der ganzen Ewigen Stadt. Er ist eine Via Crucis für die gekreuzigten Frauen: Zum dritten Mal lädt die katholische Gemeinschaft Papst Johannes XXIII. dazu ein, um mitten in Rom an das Drama der Frauen zu erinnern, die Opfer von Prostitution und Menschenhandel sind.

„Ich rufe die Gemeinschaft Papst Johannes XXIII. dazu auf, weiter für Frauen einzutreten, die aus der Prostitution befreit werden konnten.“ Das hat Papst Franziskus am Mittwoch bei seiner Generalaudienz gesagt. „Und ich lade die Römer dazu ein, am Kreuzweg für die gekreuzigten Frauen an diesem Freitag im Stadtviertel Garbatella teilzunehmen.“

Weiterlesen

Share Button

Fachtagung „Lost in Migration“

Mehr als 10.000 Jugendliche Migranten spurlos verschwunden

Heute findet in Linz die Fachtagung „Lost in Migration“ der Kinder- und Jugendanwaltschaften statt, welche auf Verbrechern zum Opfer gefallene Unbegleitete aufmerksam machen soll.

Unbegleitete Minderjährige auf der Flucht sind so gut wie immer einem besonderen Risiko ausgesetzt. Die Schätzungen gehen jenseits der 10.000, die in Europa spurlos verschwunden sind. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist ein Teil von ihnen in die Gewalt von Verbrechern geraten. 2015 suchten 88.300 unbegleitete Jugendliche – laut Definition Personen unter 18 – in der EU Schutz, wobei nicht wenige auf dem Weg in eine vermeintlich sichere Zukunft spurlos verschwinden. Weiterlesen

Share Button

Frauenhandel in Österreich – 150 Opfer aus China

Kriminalisten aus mehreren anderen Bundesländern und dem Bundeskriminalamt haben einen Fall von grenzüberschreitendem Prostitutionshandel in großem Stil geklärt. Die Landespolizeidirektion NÖ berichtete am Montag von etwa 150 mutmaßlichen Opfern. Sechs Beschuldigte, vorwiegend chinesische Staatsbürger, wurden am Freitag festgenommen. Nach Angaben eines Kriminalisten sind fünf Frauen und ein Mann in Haft.

Lesen sie den ganzen Artikel aus der heutigen Ausgabe des Standard

Beitrag auf PULS4

Share Button

Ashton Kutcher engagiert sich gegen Menschenhandel

kutcherWas viele Menschen bei uns vielleicht gar nicht vermuten, der US-amerikanische Schauspieler und Showmoderator Ashton Kutcher engagiert sich stark gegen Kinderpornographie und sexuelle Ausbeutung. Hierbei setzt er auf neue Technologien die von seinem Technic-Start-up namens THORN entwickelt werden. Mehr dazu direkt auf der THORN-Webpage.

Auch die Organisation „Fight the new drugs“ kämpft gegen die verschiedensten Formen der sexuellen Diskriminierung und Ausbeutung.

 

Share Button
Auf dem Laufenden bleiben ...
Veranstaltungen

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Archiv