Online Kindesmissbrauch

child_abuse

Ein Verbrechen tritt vor den Vorhang

Die Fallzahlen von sexuellem Missbrauch im Internet (OSA = online sexual abuse) sind rapide gestiegen. Aktuelle Fälle aus Niederösterreich und der Steiermark, die im zusammnehang mit der SOS-Kinderdorf-Affäre nun ans Licht gekommen sind, geben einen traurigen Einblick in diese abscheulichen Verbrechen. Immer wieder führen die Spuren in Länder und Gegenden, wo die Armut groß ist und um jede Einkunft für die Familien gekämpft wird. So führten auch diese Fälle auf die Philippinen, die aber nur Beispielhaft sind.

Die Kosten für einen solchen Missbrauch kommen auf etwa 25 – 28 US-Dollar, und zerstören nachhaltig eine Kinderseele und meist auch mehr. Dabei hat sich lt. Bundeskriminalamt schon eine regelrechte Industrie etabliert, wobei die Auftragshandlungen meist von den Eltern selbst vor laufender Kamera an den Kindern durchgeführt werden. Die Anbahnung kommt meist über asiatische Dating-Plattformen zustande, wobei danach meist mehrere verwobene Straftaten zur Ausführung kommen. Der Strafrahmen in Österreich beläuft sich auf bis zu 10 Jahren Freiheitsentzug wegen Bestimmung zum Missbrauch.Online-Kindesmissbrauch

– ist eine besondere Form des Kindesmissbrauchs, die aufgrund ihres virtuellen, distanzierten und anonymen Charakters auch als „Cyber-Molestation” bezeichnet wird. Ein solcher Missbrauch findet nicht von Angesicht zu Angesicht statt und erfordert auch nicht unbedingt körperlichen Kontakt. Online-Missbrauch kann jedoch negative Konsequenzen im realen Leben nach sich ziehen, beispielsweise in Form von gesetzlicher Vergewaltigung, gewaltsamer sexueller Nötigung, Belästigung usw.

Online-Missbrauch von Kindern kann in verschiedenen Formen auftreten. Dazu gehören unter anderem Cybermobbing, Grooming und sexueller Missbrauch. Für solchen Missbrauch sind das World Wide Web oder Mobiltelefone erforderlich, wodurch seine Bedeutung in einer zunehmend technologisierten Welt zunimmt. Der Täter eines solchen Online-Missbrauchs kann ein Fremder oder jemand sein, den das Opfer bereits kennt. Ein Bericht des Data & Society Research Institute und des Center for Innovative Public Health Research zeigte, dass 72 % der US-amerikanischen Internetnutzer bereits Zeuge einer Form von Online-Belästigung oder -Missbrauch geworden sind, während 47 % selbst davon betroffen waren. Diese Studie stellte keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Belästigung fest, kam jedoch zu dem Schluss, dass Frauen einem höheren Risiko für eine größere Bandbreite an Online-Missbrauch ausgesetzt sind.

Quellen: ORF - Ö1 Mittagsjournal vom 13.12.2025, Wikipedia
Rate this post
Redaktionsteam

Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert