Justiz

Schluss mit geschlechtsspezifischer Gewalt am Arbeitsplatz!

Millionen Frauen überall auf der Welt teilen die Erfahrungen, aufgrund ihres Geschlechts am Arbeitsplatz verschiedenster Art von Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt zu sein. 80% der befragten Arbeiterinnen in Textilfabriken in Bangladesch haben sexuelle Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz erlebt oder beobachtet.

Mehr als 120 Frauen in Textilfabriken in Lesotho sagen, dass sie von ihren Vorgesetzten sexuell missbraucht wurden. Einige geben an, dass sie auf dem Gelände der Fabrik vergewaltigt wurden. Diese Frauen sind keinesfalls die Ausnahme.

Aber in wenigen Wochen können wir alle dazu beitragen, ein bahnbrechendes Abkommen ins Leben zu rufen, das Frauen überall vor Gewalt am Arbeitsplatz schützen könnte!

Sechs Länder haben ihm schon zugestimmt, aber wir brauchen mehr Unterstützung, um es weltweit zum Gesetz zu machen. Lassen Sie uns diesen dringenden Aufruf direkt an die Vertreter:innen wichtiger Länder wie Spanien und Argentinien übergeben, bevor sie sich zu einem globalen Gipfel für Frauenrechte treffen. Wir können dafür sorgen, dass die ganze Welt aufhorcht.

Klick hier und unterschreibe auch Du die Petition von AVAAZ!

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Gemeinsame Aktion gegen Menschenhändlerring

Die Polizei in Österreich, Rumänien und Großbritannien hat in einer gemeinsamen Aktion einen Menschenhändlerring zerschlagen. Seit 2012 soll diese Organisation in mehreren europäischen Ländern Frauen der Prostitution zugeführt haben. Davon sollen 28 Opfer über die Jahre teils mit Schlägen und Drohungen zur Prostitution gezwungen worden sein, gut die Hälfte davon in Wien, lt. Bundeskriminalamt.

Bei der gemeinsamen Polizeiaktion führten rumänische Ermittler 16 Hausdurchsuchungen im Landkreis Giurgiu durch. Dabei wurden 22 Verdächtige festgenommen, darunter drei Männer, die die „Wiener Filiale“ der Menschenhändler betrieben haben sollen. Das Landeskriminalamt Wien durchsuchte zeitgleich zwei Wohnungen in Favoriten und Meidling, eine weitere Amtshandlung erfolgte in Huddersfield in Großbritannien. In Wien gab es zwar keine Festnahmen, es wurden aber Datenträger, Mobiltelefone und Unterlagen von Beschuldigten sichergestellt.

Um die Herkunft der Einnahmen zu verschleiern, betrieben der Haupttäter und seine Verwandten ein Familienunternehmen. Unter diesem Firmendeckmantel sollen auch weitere illegale Geschäfte mit Gold aus der Türkei gelaufen sein. Zudem besteht der Verdacht, dass sie gefälschte britische Pfund in Verkehr brachten. Den illegale Gewinn, der durch die begangenen Straftaten insgesamt erzielt wurde, schätzen die Polizeibehörden auf über eine Million Euro.

Quelle: APA vom 15.5.2020

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Menschenhandel – Und die Justiz?

Zwei Fallbeispiele

  • Kranke Bettler und geständige Unschuldige

Ein 38-Jähriger und sein Vater sollen Bulgaren Jobs in Wien versprochen und sie hier ausgebeutet haben. Sie leugnen und bekennen sich vor Gericht dennoch schuldig.

Quelle: Michael Möseneder im STANDARD vom Menschenhandelsprozess

 

  • Verkaufte Roma-Kinder, Rumäniens Justiz bleibt untätig

Für die rumänische Staatsanwaltschaft schien der Fall der mutmaßlichen Anführer eines Kinderhandelsrings klar. Dennoch blieb eine Verurteilung  aus.

Quelle: Ani Sandu aus Ţăndărei, Tȃrgu Mureş, Bukarest und London im STANDARD vom
 
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