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Category: Frauenhandel

Frauenhandel in Österreich – 150 Opfer aus China

Kriminalisten aus mehreren anderen Bundesländern und dem Bundeskriminalamt haben einen Fall von grenzüberschreitendem Prostitutionshandel in großem Stil geklärt. Die Landespolizeidirektion NÖ berichtete am Montag von etwa 150 mutmaßlichen Opfern. Sechs Beschuldigte, vorwiegend chinesische Staatsbürger, wurden am Freitag festgenommen. Nach Angaben eines Kriminalisten sind fünf Frauen und ein Mann in Haft.

Lesen sie den ganzen Artikel aus der heutigen Ausgabe des Standard

Beitrag auf PULS4

Ashton Kutcher engagiert sich gegen Menschenhandel

kutcherWas viele Menschen bei uns vielleicht gar nicht vermuten, der US-amerikanische Schauspieler und Showmoderator Ashton Kutcher engagiert sich stark gegen Kinderpornographie und sexuelle Ausbeutung. Hierbei setzt er auf neue Technologien die von seinem Technic-Start-up namens THORN entwickelt werden. Mehr dazu direkt auf der THORN-Webpage.

Auch die Organisation „Fight the new drugs“ kämpft gegen die verschiedensten Formen der sexuellen Diskriminierung und Ausbeutung.

 

Internationaler Hurentag – 2. Juni

Sex_worker_statue_Oudekerksplein_AmsterdamDer Internationale Hurentag, in englischsprachigen Ländern International Sex Workers’ Day genannt, ist ein inoffizieller Gedenktag, der an die Diskriminierung von Prostituierten und deren oftmals ausbeuterischen Lebens- und Arbeitsbedingungen erinnert. Ausgangspunkt des Internationalen Hurentags als Gedenktag war der 2. Juni 1975, an dem mehr als 100 Prostituierte die Kirche Saint-Nizier in Lyon besetzten, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.[1] Der Gedenktag wird seit 1976 jährlich am 2. Juni zelebriert.

Zum diesjährigen Gedenktag stellten die Betroffenen einige Forderungen bei einer Kundgebung in Wien: „Sexarbeit soll endlich anderen Erwerbstätigkeiten gleichgestellt werden. Auf politischer Ebene muss die Thematik ohne moralische Vorbehalte verhandelt werden, um SexdienstleisterInnen den lange überfälligen rechtlichen Schutz zu garantieren“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Beratungsstellen Lefö (Wien), Pia (Salzburg), Maiz (Linz) und SXA-Info (Graz), des Projekts Ibus (Innsbruck) und der Plattform Sexworker. Und: „SexarbeiterInnen müssen in diese Diskussionen einbezogen werden, denn sie sind die ExpertInnen.“

Pressemitteilung von LEFÖ

 

Niederlande: Strafen für Freier vorgesehen

AmsterdamWie schwer es ist, beim Thema Prostitution den richtigen Weg einzuschlagen zeigt sich nun in den Niederlanden. Nachdem es dort vor 16 Jahren zu einer Liberalisierung der Sexarbeit kam, stehen nun die Zeichen auf Verbot und Strafbar-Machung.

In der Praxis sollen nun Freier, die ein „ernstes Vermuten“ haben, dass die Prostituierte unter Zwang arbeitet und es nicht melden, sich strafbar machen. Ihnen droht eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren oder eine Geldbuße von bis zu 20.250 Euro.

Die Schwierigkeit besteht nur darin herauszufinden, ob die Frau freiwillig hier ist oder unter Zwang steht. Bei eindeutig fragwürdigen Orten wird das kein Problem sein. Doch bei sog. gehobenen Etablissements schaut die Lage schon ganz anders aus. Und hier setzt auch die Kritik der SexarbeiterInnen ein, welche ein Zurückdrängen in den Untergrund befürchten, was der Ausbeutung und der Gewalt nur noch mehr Raum geben würde.

Siehe mehr hier →

Prostitution: Niederlande vollziehen Kehrtwende

 

Frankreich bestraft Freier

Nach jahrelangem Streit verabschiedete das französische Parlament bereits Anfang April eine Gesetz, welches Kunden von Prostituierten mit hohen Geldstrafen bestraft. Die Meinungen darüber gehen, wie immer bei diesem Thema, ziemlich auseinander. Während die einen es als wichtigen Schritt für die Frauen sehen, werten andere es als (wieder erfolgte) Verdrängung in die Illegalität mit all seinen negativen Folgen.

Zeit@online: Frankreich führt Strafen gegen Freier ein

Frankfurter Rundschau: Geldstrafen für Frankreichs Freier