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UNDOC: Sklaverei als Strategie

Fehlende Rechtsstaatlichkeit und verheißungsvolle Versprechen, diese Kombination macht Zivilpersonen in Konfliktgebieten besonders verwundbar. Die damit verbundene Angst nutzen bewaffnete Gruppen und setzen Menschenhandel als Strategie für ihre Ziele ein → etwa zur Finanzierung ihrer Aktivitäten oder der Stärkung der eigenen Reihen. Diese Erkenntnis lässt sich aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (Unodc) ableiten. „Der Menschenhandel in bewaffneten Konflikten hat schreckliche Ausmaße angenommen – Kindersoldaten, Zwangsarbeit und sexuelle Sklaverei“, sagt Unodc-Chef Juri Fedotow. Die Vergabe des Friedensnobelpreises an Nadia Murad wertet er als ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen den Menschenhandel. Die Jesidin aus dem Irak sei durch das öffentliche Sprechen über „ihre Versklavung und Vergewaltigung durch Terroristen des Islamischen Staats eine führende Stimme der Aufdeckung dieser abscheulichen Verbrechen“ gewesen. Weiterlesen

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