Rom

Kreuzweg gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei

„Ich hatte nicht mit einer solchen Anfrage gerechnet; zunächst war mit das sehr unbehaglich“, sagte Schwester Eugenia Bonetti im Interview mit Radio Vatikan. Der Hintergrund: Papst Franziskus hatte die Ordensfrau gebeten, die Texte der in alle Welt übertragenen „Via Crucis“ – des traditionellen Karfreitags-Kreuzweges in Rom zu verfassen. Die geborene Norditalienerin hat bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Missionarin in Kenia gelebt und leitet seit 2012 den Verband „Slaves no More“ („Nie wieder Sklaven“), der gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel kämpft.

„Aber dann ist mir allmählich klargeworden, dass das eigentlich eine große Chance wäre – nicht für mich, sondern für all die Menschen, die wir im Lauf der Jahre kennengelernt haben, denen wir beistehen konnten und deren Kreuzweg, deren Leiden wir gesehen haben. Ihre Geschichten, ihr Schmerz… . Das alles hat mir geholfen, zu sagen: Das ist die Gelegenheit, auf dieses Problem hinzuweisen und viele Menschen verstehen zu lassen, wie viel Leid wir verursacht haben und immer noch verursachen durch unsere Gleichgültigkeit.“

Schwester Eugenia wirft vor allem vielen ihrer Landsleute vor, hinter dem Migrations-Phänomen „die Menschen nicht mehr“ zu sehen. Und dabei zeigt sie anklagend nicht nur auf Politiker. Weiterlesen

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Ordensleute gegen Menschenhandel – Papst würdigt deren Einsatz

childrenPapst Franziskus empfing am Montagmorgen dieser Woche in der Sala Clementina im Vatikan Teilnehmerinnen einer Konferenz gegen Menschenhandel, welche das Ordens-Netzwerk RENATE (→ „Religious in Europe Networking Against Trafficking and Exploitation“) vom 6. bis zum 12. November in Rom ausrichtet. RENATE unterhält sowohl Kontakte zu der vom Papst initiierten „Santa Marta Group“ gegen Menschenhandel wie auch zu entsprechenden Stellen bei der EU und nationalen Regierungen. Besonders hob der Papst dabei den enormen Beitrag vor allem weiblicher Ordensgemeinschaften im Kampf gegen den Menschenhandel hervor.

Lesen sie hier den ganzen Artikel von Radio Vatikan.

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Papst besucht Opfer von Menschenhandel

20131117_093402_(320_x_240)Barmherzigkeit zum Nachmachen – das hatte Papst Franziskus angekündigt und vergangenen Freitag persönlich in die Tat umgesetzt. Er besuchte ehemalige Zwangsprostituierte in Rom. Der Päpstliche Rat für Neuevangelisierung, der das Heilige Jahr  der Barmherzigkeit organisatorisch begleitet – bezeichnete den Papstbesuch bei den Ex-Prostituierten als „Ruf an die Gewissen, Menschenhandel zu bekämpfen“. Papst Franziskus hat Menschenhandel und Zwangsprostitution immer wieder kritisiert und zu einem „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ erklärt.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel →

Papst besucht Ex-Zwangsprostituierte

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