Prekäre Arbeitsverhältnisse

Prekäre Arbeitsverhältnisse – Zusteller

BBC hat schwere Vorwürfe gegen Logistikfirmen in Europa erhoben, die unter anderem für Firmen wie Ikea, Lutz, DHL, etc. tätig sind. Dem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders zufolge erhalten viele LKW-Fahrer bzw. Zusteller, die im Auftrag von namhaften Einzelhändlern oder für Subunternehmen von Logistikfirmen in Westeuropa unterwegs sind, Hungerlöhne von wenigen hundert Euro im Monat. Demnach werden die Mindestlohnregelungen umgangen, indem die Fahrer auf dem Niveau ihrer osteuropäischen Heimatländer angestellt werden, obwohl sie angeblich ausschließlich in westeuropäischen Ländern unterwegs sind. Manche Fernfahrer hausen teils monatelang in ihren Führerkabinen ohne regelmäßigen Zugang zu Toiletten oder fließendem Wasser, bzw. müssen immer auf Abruf bereitstehen. Auf der anderen Seite wird von den Unternehmen „teurer stationärer Lagerraum gespart“ und Waren kreuz und quer durch Europa gekarrt, weil dies angeblich günstiger ist. Weiterlesen

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