Migration

Hintergrund: Migration aus Afrika

Verfolgt man die derzeitigen politischen Vorgänge in der EU, so fällt vermehrt die Abschottungspolitik einzelner Mitgliedsstaaten und eine repressiver Umgang mit Asylsuchenden auf. Oftmals wird in den Foren gar nicht mehr über die Gründe der Flucht oder Migration nachgedacht, Hauptsache die Leute werden zurückgeschickt, die Fluchtrouten geschlossen, die Lager aufgelöst – wir können wieder zu unserer „Alltäglichkeit“ zurückkehren. Als Beispiel sei hier ein Posting herausgegriffen, das stellvertretend für viele sein kann. Es ging im eigentlichen Artikel um einen Sondergipfel der EU zum Thema Migration und den Umgang damit. Dabei wurden verschiedene Standpunkte und Möglichkeiten überdacht. Die Reaktion des Forenteilnehmers darauf war folgende: Weiterlesen

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ARD: „Aufbruch ins Ungewisse“

Eine Flüchtlingsgeschichte im Spiegel zeigt der Sender ARD heute um 20:15 im Fernsehen.  In Europa herrscht Chaos, Rechtsextreme sind nicht nur im Vormarsch, sie haben bereits in vielen Ländern die Herrschaft übernommen. Die letzte freie Zeitung wurde eingestellt, Kritiker werden eingeschüchtert, mundtot gemacht. Wer nicht für die Machthaber ist, wird weggesperrt. Es ist eine beängstigende Dystopie, die der ARD-Film zeichnet. Aber in Zeiten wie diesen und mit Blick auf die Türkei oder in Richtung Ungarn auch nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Die Frage bleibt – was, wenn es mich betreffen würde? – Ein Film zum Aschermittwoch!

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Endstation Mittelmeerroute – Prostitution

Migrantinnen in der Falle

Viele Frauen aus Afrika landen in Italien auf dem Straßenstrich. Gekommen sind sie in der Hoffnung auf eine Ausbildung oder Jobs. Kriminelle Netzwerke zwingen sie in die Prostitution. – Gestaltung: Jan-Christoph Kitzler

Viele Afrikanerinnen hoffen auf ein besseres Leben in Europa – und landen hier am Straßenstrich. In Italien ist das besonders augenfällig. Die Prostituierten an den Ausfallsstraßen der Großstädte sind fast ausnahmslos junge Frauen aus Westafrika.

Sie sind aus ihrer Heimat geflüchtet oder unter falschen Versprechungen nach Italien gelockt worden. Die kriminellen Netzwerke, die dahinter stehen, werden meist von Migranten selbst betrieben. Wer aussteigen will, riskiert sein Leben. Ein paar, die es geschafft haben, verstecken nun ihrerseits junge Frauen und versuchen, ihnen ein neues Leben zu ermöglichen. Die Behörden bieten wenig Unterstützung, das Geschäft bedient ganz Europa, ein Lokalaugenschein.

      Endstation_Strich

Quelle: Ö1 Journal-Panorama vom 30.10.2017

 

 

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Industrie des modernen Sklavenhandels – Einblicke in eine erschreckende Realität

Was viele der Menschen, die sich mit der Materie Menschenhandel und Migration seit Jahren auseinandersetzten, vermuten, scheint nun mit einem weiteren Beweis untermauert zu sein – die Industrie des modernen Sklavenhandels.

Cécile Allegra, Autorin eines Dokumentarfilms mit dem Titel „Reise in die Barbarei“, der über die fürchterlichen Zustände am Horn von Afrika berichtet, hat im Zuge ihrer Recherchen noch andere besorgniserregende Hinweise entdeckt. Weiterlesen

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Europol: Drogen- und Menschenhändler im Flüchtlingsgeschäft

Die Vermutung, dass sich Drogendealer und Menschenhändler vermehrt um Flüchtlinge „kümmern“ scheint sich nun nach neuesten Erkenntnissen der EU-Polizeibehörde Europol zu bestätigen. Zunehmend sollen diese kriminellen Gruppierungen im Schleppergeschäft mit Flüchtlingen zu finden sein, so die Aussage des Abteilungsleiters für Organisierte Kriminalität, Michael Rauschenbach, der Funke Mediengruppe. Weiterlesen

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