Menschenhandel

Vatikan: Kampf gegen Menschenhandel – lokal und global

20131117_093402_(320_x_240)Papst Franziskus hat wiederholt den weltweiten Menschenhandel als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verurteilt. Mindestens 25 Millionen Menschen sind laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) weltweit Opfer von Menschen- und Organhändlern, müssen Zwangsarbeit leisten und werden als Haus- oder Sexsklaven missbraucht. Der Vatikan setzt beim Kampf gegen das globale Phänomen auf globale und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dabei versucht man einerseits, auf Ebene der Institutionen für das Problem zu sensibilisieren und dagegen mobil zu machen. Andererseits geht es um Hilfsprojekte und Prävention vor Ort in den Ländern, aus denen die Opfer kommen. Lesen sie den ganzen Artikel von Radio Vatikan hier → mh-vatikan-2016

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Mein Anteil am M…. ?

Das nachstehende Video ist beispielhaft für unseren Anteil am Menschenhandel – von jedem einzelnen von uns. Nun – vielleicht essen Sie keine Garnelen, aber vielleicht trinken SIe z. B. kaokaohältige Getränke, erfreuen sich hie und da an einem Stück Schokolade oder besitzen, so wie sehr viele von uns ein Smartphone. Dagegen ist prinzipiell auch nichts einzuwenden, solange man nicht vergisst, woraus diese Waren gemacht sind und woher sie kommen. Auch die Masse macht es aus. Denn ist es wirklich nötig ständig eine neues Handy sein eigen zu nennen, oder wie oben angeführt, in sehr vielen industriell hergestellten Süßspeisen Schokolade zu finden.

Somit können wirklich nur sehr wenige Mitmenschen sagen, dass sie nicht in das globale Verbrechen Menschenhandel involviert sind. Deshalb muss es uns allen ein Anliegen sein, Menschenhandel in allen seinen Formen zu bekämpfen, Warenbeschaffenheit und -herkunft zu hinterfragen – und andere darauf aufmerksam zu machen.

 

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Abseits betrachtet …

Flucht_1Selten, aber doch kommt es vor, dass die Hintergründe für den Menschenhandel in den Vordergrund treten. Eine solche Situation fand sich nun im Gespräch mit der Nationalratsabgeordneten Petra Bayr über die medizinische Versorgung von Frauen in griechischen Flüchtlingslagern. Die darin vorgestellten Notsituationen, in welchen sich Frauen auf der Flucht befinden oder hineinschlittern, zeigen ein Bild des Flüchtlingsdramas, welches bisher in den Medien wenig bis keine Beachtung fand. Genau solche Situationen sind der Nährboden, wo Menschenhändler ihre Opfer suchen, finden und dann ausbeuten. Lesen Sie mehr →

Grundbedürfnis – Sexuelle und reproduktive Gesundheit

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Menschenhandel ist eine Schande

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Menschenhandel – vielfach unsichtbar

Mit sehr scharfen Worten kritisierte Papst Franziskus beim Angelusgebet am vergangenen Sonntag den Menschenhandel. Man müsse alle Anstrengungen unternehmen, um dieses „Verbrechen“ und die „nicht tolerierbare Schande“ zu bekämpfen. Anlass ist der „Tag des Gebets und der Reflexion gegen den Menschenhandel“, der im Rahmen des Heiligen Jahres gestern, am 8. Februar, begangen wurde. Weiterlesen

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Menschenhandel? Sklaverei? – Ist doch längst abgeschafft …. – oder doch nicht?

landaViele Menschen in unserem Land gehen davon aus, dass Menschenhandel und Sklaverei kein Thema für sie ist. Nicht ahnend, dass wir mehr oder weniger alle darin auf unterschiedlichste Weise verstrickt sind, auch wenn dies niemand wahrhaben will. Natürlich werden wir kaum bei uns einer Truppe in Eisen gekettet und mit Peitschenhieben angetrieben erleben. Gott sei Dank! – Aber leider gibt es diese menschenverachtenden Praktiken immer noch, Weiterlesen

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