Menschenhändler

Junge Ware aus Nigeria

Eine als „Madame“ bezeichnete 34-Jährige und ein beschäftigungsloser 32-Jähriger als Komplize wurden im Februar auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen. Beiden Personen, die nigerianische Staatsangehörige und in Wien wohnhaft sind, wird vorgeworfen, andere Nigerianerinnen nach Österreich gebracht und zur Prostitution gezwungen zu haben. Sie stehen im dringenden Verdacht der Schlepperei, Menschenhandel, grenzüberschreitender Prostitutionshandel sowie Zuhälterei im Zuge einer kriminellen Vereinigung. Wie die Landespolizeidirektion NÖ berichtete, sollen dabei jungen Frauen aus ärmlichen Verhältnissen als Friseurinnen angeworben und durch Voodoo-Rituale gefügig gemacht worden sein. Weiterlesen

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Freier, Prostituierer, Zuhälter, Menschenhändler?

Freudenmädchen, flat rate, Bordell, Lustmord, Laufhaus, sexuelle Belästigung – bereits die Sprache ist verräterisch. Sie spannt den Bogen von der neoliberalen Vermarktung Minderjähriger bis zum Schönreden von „Freiern“, von der Gewalt gegen Frauen bis zur Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Was ist ihre Bedeutung im Kontext von Verharmlosung, Schuld, Lüge, Moral, Dissoziation und Gewalt?

U. a. mit:
Helga Konrad (Leiterin der ‚Regionalen Initiative gegen Menschenhandel‘)
Susanne Riegler (Journalistin und Mitbegründerin der Initiative Stopp Sexkauf)
Estera Stenzel (Text und Regie)
Felix Kreutzer (Ensemble)
Constanze Winkler (Ensemble)

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