Kinderarbeit

Smart & schmutzig – Die Kehrseite des Handygeschäftes

Fast jeder hat eines, viele nutzen es täglich, manche können ohne es nicht mehr leben. Wir reden von Handys und Smartphones. Was für die Einen einen großer Fortschritt im täglichen Leben bedeutet, hat für Andere  eine bittere Kehrseite. Insbesondere trifft dies auf Menschen zu, in denen diese elektronischen Helfer hergestellt werden – auch mittels Kinderarbeit und manchmal unter sklavenähnlichen Zuständen. Dafür ist der Gewinn für die Firmen atemberaubend und der Kunde ist gerne bereit, für seine Begierde und sein Image mehrere hundert Euro oder Dollar auf den Ladentisch zu legen. Davon sehen die Menschen, die in der Herstellung arbeiten, so gut wie nichts. Die Doku „Smart und schmutzig“ geht dem fragwürdigen Geschäft mit den Handys nach.

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Amnesty: In deutschen Autos steckt Kinderarbeit

Wer ein deutsches Auto sein eigen nennt, hat mit dem Kauf mit größter Wahrscheinlichkeit Kinderarbeit unterstützt oder gefördert. Was Handy und Laptopnutzer schon lange verbindet, scheint nun auch für Autokunden mehr und mehr Realität zu werden. Denn führende Elektronikhersteller wie Apple, Samsung oder Sony,  aber auch deutsche Autokonzerne wie BMW, Daimler und Volkswagen profitieren nach Angaben von Amnesty International weiterhin von Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo.  Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation mit dem Titel „Time to recharge“ (Zeit zum  Wiederaufladen) hervor.

Laut Amnesty wird mit dem Kobalt aus den Minen mehr als die Hälfte des weltweiten Kobaltbedarfs gedeckt. Dort ist Kinderarbeit an der Tagesordnung und diese Kinder riskieren schon ab ihrem siebentem Lebensjahr ihr Leben oder zumindest ihre Gesundheit. Darauf hatte die menschenrechtsorganisation schon Anfang 2016 in ihrem Bericht „This is what we die for“ (Dafür sterben wir) hingewiesen. Weiterlesen

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Moderne Sklaverei – geht mich nichts an …

„Damit habe ich nichts zu schaffen, das berührt mich doch nicht“, werden sie sagen. Klingt doch irgendwie antik nach Barbarei aus längst vergangenen Jahrhunderten, nach römischem Imperium oder nach Schwarzafrikanern, die nach Amerika und in die Karibik verschifft wurden, um dort auf Plantagen zu schuften. „Das sind doch Geschichten aus längst vergangenen Tagen, so was gibt’s heute nicht mehr, ist längst abgeschafft!“ – Oder doch nicht? Real leben heute immer noch Millionen von Menschen auf allen Kontinenten in moderner Sklaverei – auch in Europa und wahrscheinlich auch in Österreich.

Egal wie man es auch dreht und wendet, der Großteil der Versklavten schuftet für die Verbraucher in den wohlhabenden Ländern. Deshalb sollte niemand hierzulande moderne Sklaverei als ein Problem vom anderen Ende der Welt abtun, oder glauben, man habe mit der Sache ja nichts zu tun: Viele Millionen Menschen weltweit arbeiten unter Zwang für die Bedürfnisse der modernen Konsumgesellschaften. Somit lässt praktisch jeder Verbraucher hier in Europa andere unter menschenunwürdigen Bedingungen für sich arbeiten und macht sich zum Komplizen der Ausbeuterei. Weiterlesen

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Kinderüberraschung

grafik1_640_x_480Ein Bericht der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ brachte Ermittlungen bezüglich verbotener Kinderarbeit in Rumänien in Gang.  Nun prüft die rumänische Justiz wegen des Verdachts auf Kinderarbeit bei der Herstellung von Überraschungseiern. Mit der am Mittwoch bekannt gegebenen Entscheidung reagierte die Staatsanwaltschaft auf einen Bericht, dem zufolge schulpflichtige Kinder eingesetzt würden, um kleine Spielzeuge in Plastikkapseln zu füllen, die dann in die Schoko-Eier kommen. In den Ermittlungen gehe es auch um den Verdacht des Kinderhandels, sagte die Sprecherin der auf organisierte Kriminalität spezialisierten Staatsanwaltschaft, Mihaela Porime, in Bukarest. Weiterlesen

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12. Juni – Welttag gegen Kinderarbeit

KinderarbeitUNHCR

Der 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Zeit sich daran zu erinnern, dass 168 Millionen Kinder weltweit immer noch zur Arbeit gezwungen werden. Ihnen werden die einfachsten Grundrechte verweigert, ihre Kindheit ist geprägt von Zwangsarbeit und Ausbeutung. Dazu muss man nicht auf andere Kontinente gehen, sondern es gibt es hier mitten in Europa → siehe Video unten.

Sagen wir gemeinsam Nein zu Kinderarbeit ! Weiterlesen

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