EU-Tag gegen Menschenhandel

18. Oktober: EU-Tag gegen Menschenhandel

Der Weg in die moderne Sklaverei

In der Europäischen Union sollen etwa 900.000 Personen von moderner Zwangsarbeit betroffen sein. Diese Zahl erscheint angesichts der Einwohnerzahl von Europa (512,6 Millionen) eher geringfügig, ist aber dennoch nicht zu akzeptieren, denn jeder davon betroffene Mensch ist einer zu viel! Zwangsprostitution und Zwangsheirat scheinen die meist verbreitetsten Ausformungen, doch ist die Arbeitsausbeutung in vielen Bereichen und Branchen eine zunehmende Form modernen Menschenhandels und Sklaverei. Besonders die Landwirtschaft, die Gastronomie und das Hotelgewerbe zählen dazu, aber auch die Fleisch verarbeitende Industrie und das Bau – und Bau-Nebengewerbe. Aber auch in privaten Haushalten oder in der häuslichen Pflege kommt es gehäuft zu Zwangs- und Ausbeutungssituationen. Weiterlesen

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Der Handel mit der Ware Mensch

 

 

14691045_1810151352564167_6459227099999753341_nAm Montag, 17. Oktober fand die dritte Veranstaltung der Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel – aktiv für Menschenwürde in OÖ“  im Linzer Ursulinenhof statt.

Seit drei Jahren engagiert sich Schwester Maria Schlackl vom Orden der Salvatorianerinnen aktiv gegen Menschenhandel in Oberösterreich. Bei der dritten Großveranstaltung zu diesem Thema wurde der Blick bewusst geweitet, um auf die Situation im Osten der EU aufmerksam zu machen und jene Initiativen vorzustellen, die für mehr Menschenwürde eintreten. Rund 200 VertreterInnen verschiedenster sozialer, politischer und kirchlicher Einrichtungen und Organisationen sowie private Interessierte nahmen an der Veranstaltung am 17. Oktober 2016 im Großen Saal des Linzer Ursulinenhofs teil. Weiterlesen

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