Bilgarien

Kinder aus Bulgarien

Große Armut, keine Ausbildung, keine Perspektiven und dazu noch kaum Kontrollen: In Bulgarien haben Menschenhändler leichtes Spiel. Tausende Jugendliche leben auf der Straße, Familien bieten ihre Kinder zum Kauf an, umd über die Runden zu kommen.

„Möchten Sie unsere Jungs kennenlernen? Jede Woche bieten wir etwas Neues an!“ Was genau unter „neu“ zu verstehen war, das ging aus der Internet-Werbung für „tolle Partys“ in der bulgarischen Hauptstadt Sofia nicht hervor. Nur die Eingeweihten wussten, dass es sich um sog. „frisches Fleisch“ handelte, um neue Mädchen und Jungen – Kinder. Es waren Kinderhändler, die sich hinter dieser Webseite versteckten, die kleine Buben wie Ware behandelten. Die Bande, die das Geschäft mit den Kindern organisiert hat, ist heute zwar hinter Gittern. Der Kinderhandel, mit all seine Abartigkeiten, aber ist längst nicht besiegt.

Inge Bell, eine deutsche Menschenrechtsaktivistin und jeweils zweite Vorsitzende der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und der bayrischen Vertretung der Hilfsorganisation Solwodi 1, führt seit Jahren Recherchen dazu. Anlässlich des Weltmädchentages teilte sie nachfolgendes Video auf Facebook und stellte es uns freundlicherweise zur Verfügung.

 

 

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