Moderne Sklaverei in Europa

Sklavenarbeiter

Wer immer dachte, dass Sklaverei Geschichte sei und wenn, dann nur irgendwo weit entfernt in irgendeinem unterentwickelten Land stattfindet, wird mit nebenstehenden Artikel aus der Tageszeitung DER STANDARD vom 17.12.2014 eines besseren belehrt. Diese schrecklichen Zustände gibt es hier – mitten in Europa – und nicht nur in Großbritannien. Deshalb ist es wichtig, dass niemand von uns wegsieht oder die Realität verweigert. Sklaverei ist uns näher als uns vielleicht lieb ist.

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Botschaft zum Weltfriedenstag 1. Jänner 2015

friedenstaubeDie Familie ist die Vermittlungsstelle des Friedens, schreibt Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag am kommenden Neujahrstag 2015. Wo der Friede in der Famile bedroht ist, hat dies nicht nur Auswirkungen auf die unmittelbar betroffenen, sondern längerfristig und bei einer höheren Anzahl an Familien auch auf die gesamte Menschheit mit unabsehbaren Folgen.Nicht zuletzt geht es hier auch um die Bedrohung durch die neuen Formen der Sklaverei und des Menschenhandels.

„Nicht länger Sklaven, sondern Brüder und Schwestern“ lautet der Titel seiner Botschaft. Viele Menschen denken immer noch, Sklaverei etwas aus dem vorigen oder vorvorigen Jahrhundert. Als Handel mit Migranten und Prostituierten, Ausbeutung, Zwangsarbeit und Versklavung von Frauen, Männern und Kindern ist diese Plage aber für sehr viele eine blanke Realität..

Hier der gesamte Text zum Nachlesen.

Ein zum Thema verfasster Arbeitsbehelf der deutschen Bischofskonferenz bietet weitere Einblicke in die derzeitigen Erscheinungsformen von Sklaverei und Menschenhandel und den Kampf dagegen. → DE_Bischofskonferenz 01-01-2015

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#ENDSLAVERY – beendet Sklaverei !

unter diesem Motto unterzeichneten Spitzenvertreter unterschiedlicher Religionen und Konfessionen (Katholiken, Anglikanern, Orthodoxen, Buddhisten, Hindus, Juden und Muslimen) am Vormittag des 2.12.2014 eine historische Erklärung gegen den Menschenhandel. Organisiert wurde diese Zusammenkunft von der Vereinigung „Freedom Network“, welche im März 2014 gemeinsam mit der islamischen Al-Azhar-Universität und dem Vatikan als globales Netzwerk verschiedener Glaubensgemeinschaften und NGOs gegründet wurde.

Lesen sie mehr im Beitrag von Radio Vatikan

 

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Kinderhandel – Tendenz stark ansteigend …

KinderhandelErschreckend – bereits jeder dritte aufgedeckte Fall von aufgedecktem Menschenhandel betrifft den Handel mit kindern beiderlei Geschlechts. Dies zeigt die neueste UN-Bericht zum Thema Menschenhandel. Allerdings beträgt der Anteil in Afrika und im Mittleren Osten sogar etwa 62 Prozent. Immer noch sind 49 Prozent der weltweiten Opfer von Menschenhandel erwachsene Frauen.Wobei hier die Zahlen zwar gesunken sind, jedoch wenn man Frauen und Mädchen zusammen rechnet, dann macht die Summe 70 Prozent aus. – Der Anteil an Männern sind etwa 18 Prozent, zwölf Prozent der Opfer sind Buben. Über 40.000 Opfer wurden in der Periode von 2010 bis 2012 registriert. „Das ist natürlich nur die Spitze des Eisberges“, sagte UNODC-Experte Alun Jone. Wie groß der nicht sichtbare Teil ist, wisse man einfach nicht.

Vieles bleibt im Dunklen …

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Globaler Sklaverei-Index: In Österreich werden etwa 1100 Menschen sexuell oder wirtschaftlich ausgebeutet

Mehrere Printmedien berichten heute über einen Forschungsbericht der Walk Free Foundation. Darin wird berichtet, dass mehr als 566.000 Menschen in Europa in moderner Sklaverei leben . Laut des am Montag veröffentlichten Globalen Sklaverei-Index 2014 weisen Bulgarien, Tschechien und Ungarn anteilig jeweils das höchste Vorkommen in Europa auf. In Österreich sind den Schätzungen zufolge etwa 1100 Menschen in moderner Sklaverei gefangen. Lesen sie weiter

moderne Sklaverei – SN

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