Politik

Papstbotschaft: Schluss mit Menschenhandel

Es ist nun an der Zeit, dem Handel mit Menschen ein Ende zu setzen, der eine schlimme Form der Sklaverei und eine abscheuliche Plage darstellt. Zeilen von  Papst Franziskus in einer Botschaft an die 17. OSZE-Konferenz gegen Menschen- und Kinderhandel, die derzeit in Wien tagt. Die Botschaft wurde durch den Untersekretär der Sektion Migration und Flüchtlinge des Dikasteriums für ganzheitliche Entwicklung des Menschen, Jesuitenpater Michael Czerny, verlesen. Die Sektion wird durch Papst Franziskus selbst geleitet. Weiterlesen

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Aufgedeckt: Konzern verdiente mit Sklavenarbeit

Mit der Zahlung von umgerechnet neun Millionen Euro werde der größte Prozess „wegen Sklavenarbeit in der Geschichte Brasiliens“ beigelegt, teilte das Arbeitsministerium des südamerikanischen Landes vergangenen Donnerstagabend mit. Odebrecht – ein Konzern wie eine bösartige Spinne, so jedenfalls könnte man ein Unternehmen sehen, das ein Netz aus Geheimkonten, Briefkastenfirmen und Geldwäschern über fast ganz Südamerika und Afrika spannte. Die Ermittlungen gegen den brasilianischen Bauriesen begannen 2014 und förderten nach und nach ein ausgeklügeltes System zur Zahlung von Schmiergeldern an Politiker, Parteien, Staatsbeamte und Manager zutage. Weiterlesen

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Wenn der Staat (indirekt) Menschenhandel unterstützt …

Ein Staat der Menschenhandel unterstützt? So etwas, sollte man annehmen, gibt es im „zivilisierten“ Europa doch nicht. Wirklich nicht?

Die anhaltenden Konflikte in den Staaten des Ostens mit den einhergehenden Flüchtlingsströmen stellen die Regierungen der EU und ihrer Mitgliedsstaaten vor große Herausforderungen. Die in der Theorie ausgehandelten Abkommen stoßen in der Praxis, infolge der hohen Anzahl an Flüchtlingen und Asylsuchenden an ihre Grenzen. Einerseits gilt es, humanitäre Hilfe anzubieten und auch zu leben, auf der anderen Seite fehlt es infolge der Anzahl an Hilfesuchenden an entsprechend gut organisierten Einrichtungen und Unterkünften. Und vielfach fehlt es auch an Beschäftigungsmöglichkeiten, denn einfach nur da sein, geht vielleicht für zwei/drei Wochen, aber dann wollen die Menschen irgendwie beschäftigt sein – wieder einen Sinn in ihrem Dasein entdecken. Das nur Warten jemand auf dumme Gedanken bringen kann, weiß jeder zumindest aus der Werbung eines Mobilfunkanbieters. Die Wirklichkeit ist leider weniger lustig und weit qualvoller. Weiterlesen

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ILO: Steigende Migrationsrate infolge Arbeitsplatzmangel

Seit 2009 steige die Zahl derjenigen, die eine bessere Zukunft in anderen Ländern suchen, berichtete die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Donnerstag in Genf. Die Not und Perspektivenlosigkeit infolge prekärer Arbeitssituationen treibt immer mehr Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern in die Fremde. In den Staaten Afrikas südlich der Sahara sei die Not am größten: 32 Prozent der Menschen finden dort kein Auslangen und wollen fort. In Lateinamerika und der Karibik seien es 30 Prozent, in Nordafrika 27 Prozent. „Die Zahl der Migranten dürfte in den nächsten zehn Jahren weiter wachsen“, heißt es in dem Bericht „Arbeits- und Sozialtrends 2017“. Neben der Armut spielten auch Bürgerkriege, Verfolgung, Unsicherheit und Gewalt beim Willen zum Auswandern eine Rolle. In den aufstrebenden Ländern – mit Pro-Kopf-Einkommen zwischen 7.500 und 13.000 Euro im Jahr – steige die Arbeitslosigkeit deutlich. Etwa 3,6 Millionen Menschen mehr als 2016 dürften dort in diesem Jahr lt. ILO Arbeit suchen. Grund sei vor allem das Bevölkerungswachstum in Kombination mit schlechten sozialen Verhältnissen. Es sorge dafür, dass immer mehr junge Leute auf den Arbeitsmarkt drängen. In Entwicklungsländern – mit weniger als 7.500 Euro Jahreseinkommen – kämen etwa 450.000 neue Arbeitslose hinzu. Weiterlesen

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Vatikan: Santa Marta Group

casamarta2In dieser Woche wird die so genannte Santa Marta Group erneut im Vatikan zusammen treffen und Papst Franziskus über die Fortschritte beim gemeinsamen Kampf gegen Menschenhandel informieren. Die Santa Marta Group wurde vor zwei Jahren im Vatikan gegründet, um die Anstrengungen von Polizei, Kirche und Sozialarbeitern im Kampf gegen Menschenhandel zu bündeln und somit schlagkräftigere Strategien gegen die Plage des Menschenhandels zu entwickeln. Weiterlesen

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