Kinderhandel

Kinder, was sollen wir tun?

kinder_gefaengnisNach dem neuesten Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch werden in Griechenland unbegleitete Flüchtlingskinder in Gefängnissen festgehalten. Obwohl selbst die Gefängnisaufseher wissen, dass dies kein geeigneter Ort für die Unterbringung junger unschuldiger Kinder ist, wird wegen der angespannten finanziellen Lage Griechenlands wenig dagegen getan. So drängen sich in einer Zelle, die für zehn erwachsene Insassen ausgelegt ist bis zu 23 Kinder jeden Alters – also unhaltbare humanitäre Zustande mitten in der EU!

Auch Ärzte ohne Grenzen fordern eine sofortige Behebung dieses unhaltbaren Zustandes, denn „die psychologischen Auswirkungen solcher Unterbringungen über längere Zeit (meist mehr als 2 Monate) auf das spätere Leben sind katastrophal!“ Darüber hinaus werden die Kinder später gemeinsam mit Erwachsenen in Lager auf dem Festland untergebracht, wo sie extrem gefährdet und der Ausbeutung, Misshandlung und dem Menschenhandel ausgeliefert sind.

Bericht von Human Rights Watch

 

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12. Juni – Welttag gegen Kinderarbeit

KinderarbeitUNHCR

Der 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Zeit sich daran zu erinnern, dass 168 Millionen Kinder weltweit immer noch zur Arbeit gezwungen werden. Ihnen werden die einfachsten Grundrechte verweigert, ihre Kindheit ist geprägt von Zwangsarbeit und Ausbeutung. Dazu muss man nicht auf andere Kontinente gehen, sondern es gibt es hier mitten in Europa → siehe Video unten.

Sagen wir gemeinsam Nein zu Kinderarbeit ! Weiterlesen

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87 Millionen Kinder im Krieg

war-childrenUNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen,hat ermittelt, das weltweit 87 Millionen Kinder bis zum siebenten Lebensjahr in Konfliktgebieten aufwachsen müssen und so keine andere Realität als Krieg erleben – mit dramatischen Folgen für Ihre weitere Entwicklung. Damit wird in weiterer Folge die Grundlage für neue Konflikte und auch für den Menschenhandel in allen Formen gelegt.

87 Millionen Kinder bis sieben Jahre kennen nur Krieg

Syrien – Kein sicherer Ort für Kinder

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Flüchtling, minderjährig, abgängig – wen interessiert’s?

Wie schon in einem vorhergehenden Posting geschrieben, sind in den letzten zwei Jahren mehr als 10.000 minderjährige Flüchtlinge verschwunden. So auch in Österreich, wo einige hundert die „sichere“ Unterkunft verlassen haben und bisher nicht mehr aufzufinden sind. Ob diese Flüchtlingskinder nun bei Verwandten Zuflucht gefunden haben und/oder in andere Länder weiter gezogen sind? Die Unsicherheit ist groß und noch größer ist die Gefahr, dass sie Menschenhändlern ins Netz gegangen sind. Dort werden sie für Straftaten und Arbeiten „jeglicher Art“ missbraucht bzw. in die Prostitution gezwungen.

Verantwortlich für die Obsorge ist der Staat – in diesem Fall Österreich – und seine jeweiligen Verwaltungsbehörden. Doch die Handhabung derselben wird ziemlich schleppend bis gar nicht wahrgenommen. Die wenigen Engagierten sind heillos überlastet, und aus der Bevölkerung, deren Ansehen hier ziemlich auf dem Spiel steht, kommen kaum Hinweise.

Flüchtlingskinder verschwunden …

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Syrische Flüchtlingskinder in türkischer Textilindustrie

Das Business & Human Rights Resource Centre befragte 28 Unternehmen aus der Textilindustrie zu Arbeitsbedingungen von syrischen Geflüchteten bzw. MigrantenarbeiterInnen im Textilsektor in der Türkei. Zunehmend werden dort Geflüchtete zu „ausbeuterischen“ Bedingungen beschäftigt. Dazu zählen auch minderjährige Kinder aus Syrien, die für die Unternehmen H&M aus Schweden und Next aus Großbritannien arbeiteten.

Der ganze Bericht in English

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