Kinderhandel

Fachtagung „Lost in Migration“

Mehr als 10.000 Jugendliche Migranten spurlos verschwunden

Heute findet in Linz die Fachtagung „Lost in Migration“ der Kinder- und Jugendanwaltschaften statt, welche auf Verbrechern zum Opfer gefallene Unbegleitete aufmerksam machen soll.

Unbegleitete Minderjährige auf der Flucht sind so gut wie immer einem besonderen Risiko ausgesetzt. Die Schätzungen gehen jenseits der 10.000, die in Europa spurlos verschwunden sind. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist ein Teil von ihnen in die Gewalt von Verbrechern geraten. 2015 suchten 88.300 unbegleitete Jugendliche – laut Definition Personen unter 18 – in der EU Schutz, wobei nicht wenige auf dem Weg in eine vermeintlich sichere Zukunft spurlos verschwinden. Weiterlesen

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Moderne Sklaverei – geht mich nichts an …

„Damit habe ich nichts zu schaffen, das berührt mich doch nicht“, werden sie sagen. Klingt doch irgendwie antik nach Barbarei aus längst vergangenen Jahrhunderten, nach römischem Imperium oder nach Schwarzafrikanern, die nach Amerika und in die Karibik verschifft wurden, um dort auf Plantagen zu schuften. „Das sind doch Geschichten aus längst vergangenen Tagen, so was gibt’s heute nicht mehr, ist längst abgeschafft!“ – Oder doch nicht? Real leben heute immer noch Millionen von Menschen auf allen Kontinenten in moderner Sklaverei – auch in Europa und wahrscheinlich auch in Österreich.

Egal wie man es auch dreht und wendet, der Großteil der Versklavten schuftet für die Verbraucher in den wohlhabenden Ländern. Deshalb sollte niemand hierzulande moderne Sklaverei als ein Problem vom anderen Ende der Welt abtun, oder glauben, man habe mit der Sache ja nichts zu tun: Viele Millionen Menschen weltweit arbeiten unter Zwang für die Bedürfnisse der modernen Konsumgesellschaften. Somit lässt praktisch jeder Verbraucher hier in Europa andere unter menschenunwürdigen Bedingungen für sich arbeiten und macht sich zum Komplizen der Ausbeuterei. Weiterlesen

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Moderne Sklaven: Vom Luxusgut zur Wegwerfware

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Ein Fallbeispiel

Vor einigen Wochen ging die Meldung von einem misshandelten Hausmädchen aus Pakistan durch verschiedene Medien. Es ist eine Geschichte, wie sie auch in anderen Ländern, etwa Haiti, immer wieder passiert – meist mit keinem guten Ausgang, wie in diesem Fall. Tayyaba, so der Name des zehnjährigen (!) Mädchens wäre immer noch in dem Haus in einer reichen Gegend der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, wenn nicht ein Foto von ihr auf Twitter die Runde gemacht hätte. Es zeigt sie mit einem dick geschwollenen rechten Auge, Schürfwunden, blauen Flecken und Brandblasen an den Händen. Die Ärzte entdeckten dann insgesamt mehr als 20 Verletzungen an ihrem Körper. Tayyaba sei gefoltert worden, heißt es in dem Bericht, der dem Obersten Gericht vorgelegt wurde. Weiterlesen

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Kinderüberraschung

grafik1_640_x_480Ein Bericht der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ brachte Ermittlungen bezüglich verbotener Kinderarbeit in Rumänien in Gang.  Nun prüft die rumänische Justiz wegen des Verdachts auf Kinderarbeit bei der Herstellung von Überraschungseiern. Mit der am Mittwoch bekannt gegebenen Entscheidung reagierte die Staatsanwaltschaft auf einen Bericht, dem zufolge schulpflichtige Kinder eingesetzt würden, um kleine Spielzeuge in Plastikkapseln zu füllen, die dann in die Schoko-Eier kommen. In den Ermittlungen gehe es auch um den Verdacht des Kinderhandels, sagte die Sprecherin der auf organisierte Kriminalität spezialisierten Staatsanwaltschaft, Mihaela Porime, in Bukarest. Weiterlesen

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Ashton Kutcher engagiert sich gegen Menschenhandel

kutcherWas viele Menschen bei uns vielleicht gar nicht vermuten, der US-amerikanische Schauspieler und Showmoderator Ashton Kutcher engagiert sich stark gegen Kinderpornographie und sexuelle Ausbeutung. Hierbei setzt er auf neue Technologien die von seinem Technic-Start-up namens THORN entwickelt werden. Mehr dazu direkt auf der THORN-Webpage.

Auch die Organisation „Fight the new drugs“ kämpft gegen die verschiedensten Formen der sexuellen Diskriminierung und Ausbeutung.

 

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