Grauzone

Kino: „Der Wert des Menschen“

WertM_(320_x_240)Der Kinofilm „Der Wert des Menschen“ von Stéphane Brizé schildert den Kampf eines Mannes mit den Regeln des Markts. Er macht aus einem alltäglichen Fall großes Kino.
Thierry (Vincent Lindon), 51 Jahre alt, Familienvater und gelernter Maschinist, ist seit 20 Monaten arbeitslos und befindet sich auf der Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis. Dabei muss er sinnlose Fortbildungen absolvieren und aussichtslose Job-Interviews bestreiten. Immer wieder kommt er an den Punkt, an dem er sich fragen muss, ob er es sich noch erlauben kann, auf seinen Prinzipien zu bestehen. Als er schließlich eine Anstellung als Kaufhausdetektiv findet, gerät er aufs Neue in ein moralisches Dilemma, das ihn endgültig vor die Wahl stellt, ob er dazu imstande ist, den Gesetzen des Marktes zu gehorchen oder nicht. Weiterlesen

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87 Millionen Kinder im Krieg

war-childrenUNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen,hat ermittelt, das weltweit 87 Millionen Kinder bis zum siebenten Lebensjahr in Konfliktgebieten aufwachsen müssen und so keine andere Realität als Krieg erleben – mit dramatischen Folgen für Ihre weitere Entwicklung. Damit wird in weiterer Folge die Grundlage für neue Konflikte und auch für den Menschenhandel in allen Formen gelegt.

87 Millionen Kinder bis sieben Jahre kennen nur Krieg

Syrien – Kein sicherer Ort für Kinder

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Flucht

FluchtwegUrsache von Menschenhandel sind meist die katastrophalen Zustände in manchen Ländern, die ein Weiterleben dort nicht gewährleisten können. Denn meist kommen mit den Katastrophen, ob von der Natur oder durch Krieg hervorgerufen, auch die ökonomischen Probleme. Wer immer kann, wird sich auf den Weg machen, dieser Situation zu entkommen. Dabei macht es wenig Unterschied, ob vor Ort Terror oder kriegerische Auseinandersetzungen toben, oder einfach null Perspektiven da sind, den täglichen Lebensunterhalt zu erlangen. Beides zwingt die Menschen gleichermaßen zur Aufgabe ihrer Heimat. Ist man deshalb dann gleich ein sog. Wirtschaftsflüchtling, nur weil vor Ort keine Arbeit bzw. Erwerbstätigkeit zu finden ist, die Nahrungsvorräte zur Neige gehen, die Kinder keine Schule besuchen können und in Minenfeldern spielen müssten? Weiterlesen

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Buchtipp: Fadenkreuz

FadenkreuzEin Buch von Eva Rossmann, oder besser gesagt, ein Krimi, der hier vorgestellt werden soll. Es ist nicht die Krimigeschichte die aufmerksam macht, sondern die Hintergründe und Zusammenhänge. In leicht lesbarer und guter Form wird hier die Ausbeutung in der Textilindustrie beleuchtet. Die an Sklaverei erinnernden Zustände der Arbeits- und Lebensbedingungen der ArbeiterInnen werden ebenso angeschnitten, wie die weltweite Vernetzung der Konzerne und die oft wenig beachtete Beteiligung der Konsumenten u.a.m. Weiterlesen

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Wie viele Sklaven arbeiten für Dich?

Uuupppps – Wie bitte? – Mögen nun manche fragen. Was soll denn das? Aber ja – Du hast schon richtig verstanden, denn jede/jeder von uns ist auf irgend eine Weise allein durch die Güter des täglichen Bedarfs mit Menschenhandel und Sklaverei in Kontakt und/oder unterstützt dieses Verbrechen.

Die schlechte Nachricht: eigentlich kann sich niemand dabei heraushalten außer erlebt bei uns völlig autark irgendwo auf einer Alm 365 Tage im Jahr. Die gute Nachricht: Wir können jetzt einmal nachschauen, wie sehr es uns betrifft. Die Sache mit dem ökologischen Fußabdruck ist Dir sicher ein Begriff. Das sollte ja nun schon so gut wie jeder/jede kennen und einmal gemacht haben – oder? Ein änliches Werkzeug gibt es nun um unsere Verstrickung in die weltweite Sklaverei offen zu legen.

Neugierig geworden? Dann folge dem Link durch drücken der Taste unten und den weiteren Instruktionen – Du wirst staunen …

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