Arbeitsausbeutung

Teeproduktion und Menschenhandel

Tee_(320_x_240)Wie sehr eigentlich jeder von uns in Formen von Menschenhandel verstrickt ist, zeigt ein Artikel über die Teeproduktion in Assam/Indien → siehe unten. Obwohl es schon seit 1951 Gesetze zum Schutz der ArbeiterInnen gibt, werden diese so gut wie nicht beachtet. Kinder und Angehörige bestimmter Volksgruppen werden wie Sklaven gehalten. Ein erneuter Aufruf, sich einmal mehr Gedanken zu machen, woher die Güter unseres täglichen Bedarfs stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden – aber ebenso unser Kaufverhalten zu überdenken. Doch Achtung, allein ein höherer Preis , eine bekannte Marke, u. ä. sagt noch nicht, dass auch die Situation der Arbeiter bzw. die Produktion nachhaltiger, umweltgerechter, etc. ist. Dazu bedarf es vielmehr der Kontrolle durch wirklich unabhängige Organisationen.

Im Kosmos des indischen Teegartens eingesperrt

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Moderne Sklaven überall …

Zwei interessante Beiträge über die modernen Formen der Sklaverei finden sich in den nachfolgenden Gesprächen von TED

Weitere Infos, Photos und Gespräche hier.

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Kinderarbeit!

Die Mitgliederzeitschrift des Österreichischen Gewerkschaftsbundes „Solidarität“ hat einen Artikel in ihrer aktuellen Ausgabe → 962 Oktober 2015, der sich dem Thema Kinderarbeit widmet. Darin wird diese Form der Schuldenknechtschaft bzw. Sklaverei beleuchtet, die auch in Österreich verbreitet war. Lesen sie mehr hier →

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Buchtipp: Fadenkreuz

FadenkreuzEin Buch von Eva Rossmann, oder besser gesagt, ein Krimi, der hier vorgestellt werden soll. Es ist nicht die Krimigeschichte die aufmerksam macht, sondern die Hintergründe und Zusammenhänge. In leicht lesbarer und guter Form wird hier die Ausbeutung in der Textilindustrie beleuchtet. Die an Sklaverei erinnernden Zustände der Arbeits- und Lebensbedingungen der ArbeiterInnen werden ebenso angeschnitten, wie die weltweite Vernetzung der Konzerne und die oft wenig beachtete Beteiligung der Konsumenten u.a.m. Weiterlesen

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Vatikan: Zwischen Menschenhandel und Illegalität unterscheiden

Das gegenwärtige Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer zeigt vor allem eines:
Europa hat ein Menschenhandels-Problem.

Das wurde bei der Pressekonferenz der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften im Vatikan an diesem Dienstag betont. Die Akademie, die in den letzten Tagen ihre Vollversammlung durchgeführt hat, kündigt ein Vatikandokument zum Thema Menschenhandel an. Darin werde unterstrichen, dass Flüchtlinge „nicht mit sogenannten illegalen Migranten“ in Verbindung gebracht werden dürften. Dies sei gerade in Europa
„aus politischen Gründen“ wichtig, da es Kräfte und Parteien gebe, die die
Mittelmeerflüchtlinge als die „üblichen Wirtschaftsmigranten“ einstuften.

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