Allgemein

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Schokolade: Weiterhin ein bitteres Geschäft

Umweltzerstörung, Gemeingefährdung,  Kinderarbeit, …

Es geht um Sklaven- und Kinderarbeit auf illegalen Kakaoplantagen sowie die Vernichtung von Regenwäldern: Die Rohware Kakao wird unter den Augen großer Konzerne wie Nestlé, Cargill oder Ferrero unter fragwürdigsten Bedingungen produziert. Besonders im Fokus: die Elfenbeinküste.

Viele Menschen, darunter auch Kinder, kommen aus Burkina Faso in das Nachbarland, vertrieben durch Dürre und Hunger. In der Elfenbeinküste suchen sie Arbeit, häufig allein, ohne ihre Familien, auf einer der vielen (illegalen) Kakaoplantagen. Die Arbeitsbedingungen sind hart: scharfe Macheten, schwere Lasten und giftige Herbizide, oft ohne jegliche Schutzkleidung.

90 Prozent des Urwalds an der Elfenbeinküste sind inzwischen zerstört. Dies alles unter den Augen der großen internationalen Kakaokonzerne und der Schokoladenindustrie. 2001 einigten sich die Unternehmen, Kinderarbeit, fehlende Mindestlöhne und die weitere Rodung des Regenwaldes zu stoppen. Doch 20 Jahre später ist noch immer nichts von ihrem Vorhaben umgesetzt. Eine bewegende Dokumentation über die Kehrseite der Schokoladenindustrie und ihrer süßen Luxusprodukte.

Schokolade – Das bittere Geschäft

Quelle: www.zdf.de
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Partnerschaft und Zusammenarbeit

„Partnerschaft und Zusammenarbeit sind die wirksamsten „Waffen“ zur Bekämpfung des Menschenhandels“

Diese Erklärung machte Erzbischof Janusz Urbańczyk, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die vom vom 30. Juli bis 31. August in Wien tagte. Eine der Arbeitssitzungen widmete sich der Reflexion über den „Welttag gegen Menschenhandel“, der am 30. Juli begangen wurde. Ein besonders wichtiges Thema für den Heiligen Stuhl, sagte Erzbischof Urbańczyk und hob hervor, dass die Opfer des Menschenhandels „zu den am meisten entmenschlichten und ausrangierten Menschen in der heutigen Welt gehören, in jedem Winkel der Erde“. Weiterlesen

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Im Kino: Harriet – Der Weg in die Freiheit

Der Historienfilm von Kasi Lemmons, der im September 2019 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Premiere feierte und am 1. November 2019 in die US-Kinos kam. In Deutschland soll der Film am 9. Juli 2020 erscheinen. Die Filmbiografie erzählt vom Leben der bekanntesten afroamerikanischen Fluchthelferin Harriet Tubman, die selbst der Sklaverei entkommen konnte. Im Rahmen der Oscarverleihung 2020 wurde Cynthia Erivo als beste Hauptdarstellerin nominiert, zudem Stand Up als bester Filmsong.

Ab Morgen zu sehen in den Österreichischen Kinos.

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Saurer Spargel

Eine Erntehelferin wehrt sich gegen die „Normalität“.

Das die Situation und die Erwerbsumstände prekär sind, wissen jene, die es wissen wollen, schon seit geraumer Zeit. Alle anderen wurden dieser Tage erneut durch einen Bericht in den Medien auf die teilweise katastrophalen Zustände aufmerksam gemacht.

Eine Rumänin hatte mit Hilfe der Kampagne „Sezonieri“ die Öffentlichkeit via sozialer Medien aufmerksam gemacht. Die von der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge unterstützte Kampagne macht seit 2014 auch in Österreich auf die Arbeitsbedingungen von mehrheitlich migrantischen Erntearbeitern aufmerksam. Sezonieri-Aktivistinnen hatten die Fotos dann via sozialer Medien verbreitet. Die Bilder zeigen kleine desolate Zimmer, mit Schimmel an den Wänden und Kakerlaken in den Betten. In einem Raum wurden bis zu elf Personen in Stockbetten untergebracht. Die sanitären Anlagen würden teilweise so nicht einmal in der Tierhaltung durchgehen. Pro Tag wurde jeden „Insassen“ vier Euro für die „Unterkunft“ abgenommen. Weiterlesen

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Fleisch – Handel

Rinder und Schweine werden im Akkord umgebracht (oder wie man sagt, geschlachtet) und zerlegt. Danach geht es zur Filetierung und wird nett und adrett auf Kunststofftassen in Cellophan eingeschweißt, in Kisten gepackt und landet „sauber“ in den Regalen der Supermärkte.

Jene, die dies bewerkstelligen, pendeln für den Job vielfach hunderte Kilometer quer durch Europa und leben wochentags zusammengepfercht (wie ihre Opfer vor der Schlachtung) auf engstem Raum in Massenquartieren. Bezahlt wird soviel, dass sich das Lohndumping für die Unternehmen rentiert, wovon dann noch überteuerte Unterkünfte, Geld für Messer und Arbeitskluft abgezogen werden. Wobei unbezahlte Überstunden und falsche Gehaltsabrechnungen im intransparenten Netzwerk der unzähligen Subfirmen System haben. – Den Kunden freut‘s, das Schnitzel kostet im Kilo nur € 5,99.- !!!
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