Redaktionsteam

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Im Kino: Harriet – Der Weg in die Freiheit

Der Historienfilm von Kasi Lemmons, der im September 2019 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Premiere feierte und am 1. November 2019 in die US-Kinos kam. In Deutschland soll der Film am 9. Juli 2020 erscheinen. Die Filmbiografie erzählt vom Leben der bekanntesten afroamerikanischen Fluchthelferin Harriet Tubman, die selbst der Sklaverei entkommen konnte. Im Rahmen der Oscarverleihung 2020 wurde Cynthia Erivo als beste Hauptdarstellerin nominiert, zudem Stand Up als bester Filmsong.

Ab Morgen zu sehen in den Österreichischen Kinos.

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Schnelles Geld? – In den Fängen der Porno-Industrie

Immer wieder geraten junge Mädchen auf der Suche nach leicht verdientem Geld in die Fänge der Pornoindustrie. Wie es einer jungen Frau erging, die in diese „Branche“ hineingezogen wurde, zeigt nun eine Doku des NDR-Reportagemagazins „STRG_F“. Darin schildert die ehemalige Darstellerin, wie sie teilweise zu Dingen überredet und des weiteren gezwungen wurde, die sie eigentlich gar nicht wollte. Manche der Szenen haben ein tiefes Trauma hinterlassen, dass nun sicher seine Zeit braucht, um es zu überwinden – wenn überhaupt.

Die Doku zeigt den perfide manipulierten Einstieg der jungen Frau. Denn um irgendwie Geld zu verdienen, meldete sie sich auf einer Amateurplattform an, um dort erotische Bilder kostenpflichtig anzubieten. Eigentlich nichts dabei, dachte sie, bei ein wenig „Softcore“ kann nichts passieren. Ein Pornodarsteller kontaktierte die Frau daraufhin und legte ihr einen Dreh bei einem bekannten Produzenten nahe. Wie es dann weiter ging schildert die Doku, sowie der verlinkte Artikel unten.

 

 

Geködert und manipuliert: Deutsche Porno-Aussteigerin packt zur Branche aus

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Hergekommen, um ausgebeutet zu werden?

Viele ehemalige Bauern landen,  um der Verarmung und Verelendung im eigenen Land zu entgehen, als Saisonarbeiter
auf Westeuropas Feldern. Dabei erhöht die Marktmacht der Supermärkte den Druck auf dieses migrantische Subproletariat stetig. Und jedes Jahr aufs Neue gibt es einen medialen Aufschrei angesichts der katastrophalen Bedingungen, unter denen migrantische Erntearbeiterinnen und Erntearbeiter in Österreich beschäftigt sind. Saison für Saison lesen wir Meldungen und Reportagen über Fälle von eklatanten Hygienemängeln bei der Unterbringung, über Lohnraub und Passentzug sowie über Arbeitszeiten, die frapant an den ungezügelten Manchesterkapitalismus in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts erinnern.

Der Politologe und Journalist Alexander Behr beschreibt die derzeitige Situation im Artikel des Standard unten, und macht sich Gedanken, ob es einen Weg aus diesem Prekariat geben könnte.

Ausgebeutet

Hier noch ein UPDATE vom 3.7.2020 zu dem obigen Artikel der auf die weitverbreiteten Missstände in den landwirtschaftlichen und  fleischverarbeitenden Betrieben eingeht. Die Horrorzustände dürften demnach eher die Regel, als die Ausnahme sein.

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Saurer Spargel

Eine Erntehelferin wehrt sich gegen die „Normalität“.

Das die Situation und die Erwerbsumstände prekär sind, wissen jene, die es wissen wollen, schon seit geraumer Zeit. Alle anderen wurden dieser Tage erneut durch einen Bericht in den Medien auf die teilweise katastrophalen Zustände aufmerksam gemacht.

Eine Rumänin hatte mit Hilfe der Kampagne „Sezonieri“ die Öffentlichkeit via sozialer Medien aufmerksam gemacht. Die von der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge unterstützte Kampagne macht seit 2014 auch in Österreich auf die Arbeitsbedingungen von mehrheitlich migrantischen Erntearbeitern aufmerksam. Sezonieri-Aktivistinnen hatten die Fotos dann via sozialer Medien verbreitet. Die Bilder zeigen kleine desolate Zimmer, mit Schimmel an den Wänden und Kakerlaken in den Betten. In einem Raum wurden bis zu elf Personen in Stockbetten untergebracht. Die sanitären Anlagen würden teilweise so nicht einmal in der Tierhaltung durchgehen. Pro Tag wurde jeden „Insassen“ vier Euro für die „Unterkunft“ abgenommen. Weiterlesen

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Fleisch – Handel

Rinder und Schweine werden im Akkord umgebracht (oder wie man sagt, geschlachtet) und zerlegt. Danach geht es zur Filetierung und wird nett und adrett auf Kunststofftassen in Cellophan eingeschweißt, in Kisten gepackt und landet „sauber“ in den Regalen der Supermärkte.

Jene, die dies bewerkstelligen, pendeln für den Job vielfach hunderte Kilometer quer durch Europa und leben wochentags zusammengepfercht (wie ihre Opfer vor der Schlachtung) auf engstem Raum in Massenquartieren. Bezahlt wird soviel, dass sich das Lohndumping für die Unternehmen rentiert, wovon dann noch überteuerte Unterkünfte, Geld für Messer und Arbeitskluft abgezogen werden. Wobei unbezahlte Überstunden und falsche Gehaltsabrechnungen im intransparenten Netzwerk der unzähligen Subfirmen System haben. – Den Kunden freut‘s, das Schnitzel kostet im Kilo nur € 5,99.- !!!
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