Vatikan

Modelle politischer Teilhabe für Arme und Bedürftige

Die päpstliche Akademie der Sozialwissenschaften denkt auf Anregung von Papst Franziskus über neue Modelle politischer Teilhabe für Arme und Bedürftige nach. Bei ihrer aktuellen Sitzung im Vatikan prüften die Angehörigen der Akademie unter Präsidenten Margaret Archer verschiedene Modelle. „Die meisten von uns haben begriffen, dass die Tage der alten sozialen Bewegungen heute vorbei sind“, referierte die britische Soziologin am Dienstag vor Journalisten im Vatikan. Sie würdigte die Grün-Bewegung als historisches Beispiel einer geglückten Integration von neuem, ökologischem Gedankengut in die Politik. Auch die katholische Kirche sei im politischen Bereich zuletzt „weise“ vorgegangen. „Europa bricht auseinander, siehe Brexit und Frexit, und das ist, was die Kirche getan hat: Sie versuchte in dieser Lage (mit dem Anliegen der politischen Teilhabe Armer, Anm.) keine Einflussnahme auf nationale Regierungen, sondern sie suchte den Schulterschluss mit internationalen Organismen wie der UNO oder der Internationalen Arbeitsorganisation ILO“. Auf diese Weise sei es etwa geglückt, das Ziel der Ausrottung von Menschenhandel und Zwangsarbeit in der „Agenda 2030“ festzuschreiben, die 17 UN-Ziele für eine bessere Welt auflistet. Weiterlesen

Share Button

Gefordert: Weltweite Ächtung von Organhandel

Vergangene Woche fand im Vatikan eine Konferenz der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften zum Thema Organhandel im Rahmen der Initiativen gegen Menschenhandel statt. Dabei wurden die Verantwortlichen weltweit zu schärferen Maßnahmen gegen Organhandel aufgerufen. „Die Verwendung der Organe hingerichteter Häftlinge und Geldzahlungen an Organspender oder die Hinterbliebenen verstorbener Organspender sollten als Verbrechen weltweit verurteilt und von der Justiz verfolgt werden.“ – war die Forderung der Teilnehmer der Konferenz, in ihrer Schlusserklärung. Weiterlesen

Share Button

Vatikan: Santa Marta Group

casamarta2In dieser Woche wird die so genannte Santa Marta Group erneut im Vatikan zusammen treffen und Papst Franziskus über die Fortschritte beim gemeinsamen Kampf gegen Menschenhandel informieren. Die Santa Marta Group wurde vor zwei Jahren im Vatikan gegründet, um die Anstrengungen von Polizei, Kirche und Sozialarbeitern im Kampf gegen Menschenhandel zu bündeln und somit schlagkräftigere Strategien gegen die Plage des Menschenhandels zu entwickeln. Weiterlesen

Share Button

Vatikan: Kampf gegen Menschenhandel – lokal und global

20131117_093402_(320_x_240)Papst Franziskus hat wiederholt den weltweiten Menschenhandel als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verurteilt. Mindestens 25 Millionen Menschen sind laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) weltweit Opfer von Menschen- und Organhändlern, müssen Zwangsarbeit leisten und werden als Haus- oder Sexsklaven missbraucht. Der Vatikan setzt beim Kampf gegen das globale Phänomen auf globale und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dabei versucht man einerseits, auf Ebene der Institutionen für das Problem zu sensibilisieren und dagegen mobil zu machen. Andererseits geht es um Hilfsprojekte und Prävention vor Ort in den Ländern, aus denen die Opfer kommen. Lesen sie den ganzen Artikel von Radio Vatikan hier → mh-vatikan-2016

Share Button

UNO: Vatikan fordert Initiativen gegen Menschenhandel

EPA1694648_ArticoloInternationale Organisationen sollten länderübergreifend mehr tun, um die Netzwerke der organisierten Kriminalität, vor allem von Menschenhändlern, zu stoppen. Das sagte Erzbischof Silvano Maria Tomasi, Ständiger Vatikanbeobachter bei UNO-Einrichtungen in Genf, am Dienstag auf der dreißigsten Sitzung des Menschenrechtsrates zum Thema der modernen Sklaverei.

Lesen Sie mehr hierRadio Vatikan

Share Button
Auf dem Laufenden bleiben ...
Veranstaltungen

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Archiv