Prostitution

Endstation Mittelmeerroute – Prostitution

Migrantinnen in der Falle

Viele Frauen aus Afrika landen in Italien auf dem Straßenstrich. Gekommen sind sie in der Hoffnung auf eine Ausbildung oder Jobs. Kriminelle Netzwerke zwingen sie in die Prostitution. – Gestaltung: Jan-Christoph Kitzler

Viele Afrikanerinnen hoffen auf ein besseres Leben in Europa – und landen hier am Straßenstrich. In Italien ist das besonders augenfällig. Die Prostituierten an den Ausfallsstraßen der Großstädte sind fast ausnahmslos junge Frauen aus Westafrika.

Sie sind aus ihrer Heimat geflüchtet oder unter falschen Versprechungen nach Italien gelockt worden. Die kriminellen Netzwerke, die dahinter stehen, werden meist von Migranten selbst betrieben. Wer aussteigen will, riskiert sein Leben. Ein paar, die es geschafft haben, verstecken nun ihrerseits junge Frauen und versuchen, ihnen ein neues Leben zu ermöglichen. Die Behörden bieten wenig Unterstützung, das Geschäft bedient ganz Europa, ein Lokalaugenschein.

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Quelle: Ö1 Journal-Panorama vom 30.10.2017

 

 

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Weg der gekreuzigten Frauen

Ein ganz besonderer Kreuzweg findet diesen Freitag in Rom statt. Nicht am Kolosseum und der Papst nimmt auch nicht daran teil – trotzdem ist dieser Kreuzweg wohl einer der eindringlichsten in der ganzen Ewigen Stadt. Er ist eine Via Crucis für die gekreuzigten Frauen: Zum dritten Mal lädt die katholische Gemeinschaft Papst Johannes XXIII. dazu ein, um mitten in Rom an das Drama der Frauen zu erinnern, die Opfer von Prostitution und Menschenhandel sind.

„Ich rufe die Gemeinschaft Papst Johannes XXIII. dazu auf, weiter für Frauen einzutreten, die aus der Prostitution befreit werden konnten.“ Das hat Papst Franziskus am Mittwoch bei seiner Generalaudienz gesagt. „Und ich lade die Römer dazu ein, am Kreuzweg für die gekreuzigten Frauen an diesem Freitag im Stadtviertel Garbatella teilzunehmen.“

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Niederlande: Strafen für Freier vorgesehen

AmsterdamWie schwer es ist, beim Thema Prostitution den richtigen Weg einzuschlagen zeigt sich nun in den Niederlanden. Nachdem es dort vor 16 Jahren zu einer Liberalisierung der Sexarbeit kam, stehen nun die Zeichen auf Verbot und Strafbar-Machung.

In der Praxis sollen nun Freier, die ein „ernstes Vermuten“ haben, dass die Prostituierte unter Zwang arbeitet und es nicht melden, sich strafbar machen. Ihnen droht eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren oder eine Geldbuße von bis zu 20.250 Euro.

Die Schwierigkeit besteht nur darin herauszufinden, ob die Frau freiwillig hier ist oder unter Zwang steht. Bei eindeutig fragwürdigen Orten wird das kein Problem sein. Doch bei sog. gehobenen Etablissements schaut die Lage schon ganz anders aus. Und hier setzt auch die Kritik der SexarbeiterInnen ein, welche ein Zurückdrängen in den Untergrund befürchten, was der Ausbeutung und der Gewalt nur noch mehr Raum geben würde.

Siehe mehr hier →

Prostitution: Niederlande vollziehen Kehrtwende

 

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Initiative STOPP SEXKAUF

Am Donnerstag, den 18. Februar 2016 präsentierte die Initiative „Stopp Sexkauf“ in einer Pressekonferenz in der schwedischen Botschaft in Wien ihre Forderung nach einer radikale Reformen der Prostitutions-Gesetzgebung. Die Plattform, in der auch Ordensfrauen beteiligt sind, will sich an das nordische Modell orientieren, in dem Sexkauf unter Strafe gestellt würde und in dem nicht die Prostituierten, sondern die Freier gesetzlich belangt würden.

Lesen sie mehr auf ordensgemeinschaften.at

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Realaugenschein – Engel der Verschleppten

Auf Reader Digest erschien ein Artikel “ Engel der Verschleppten“ zum Thema Menschenhandel in Rumänien. Er zeigt die Anstrengungen auf, die manche Menschen gegen dieses Verbrechen unternehmen und gibt eine guten Einblick in die unvorstellbare Alltäglichkeit.

Engel der Verschleppten

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Theaterstück zu Masche: LOVERBOY

Loverboy2

Wer kennt es nicht, das wunderbare Gefühl der ersten Liebe? Wenn man meint Schmetterlinge im Bauch zu haben und die ganze Welt in einem sanften rosa Ton versinkt. Doch plötzlich kehrt sich all dies ins Absurde und wird zur Hölle auf Erden.

Das Theaterstück „Kalbfleisch“ nimmt sich der Masche: LOVERBOY an.

Karten und weitere Infos

ACHTUNG! –  weitere Aufführungen finden im Theater am Ortweinplatz (TaO) in Graz am 6. 11. um 12:00 und 19:00, sowie am 7. 11. um 19:00 statt.

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Masche: LOVERBOY

no_loverboyDie Methoden der Loverboys sind so alt wie die Prostitution selbst: Zuhälter umgarnen Frauen, um sie dann zu nötigen, ihren Körper zu verkaufen. Loverboys sind jedoch auf den ersten Blick nur schwer zu durchschauen. Dass sie mit eiskaltem Kalkül vorgehen und Gefühle nur vorgaukeln, um die Mädchen emotional abhängig zu machen, merken die verliebten Opfer meist zu spät. Diese Männer sind meist zwischen 18 und 25 Jahre alt. Fallweise passen sie ihre Alternsangaben auch gerne ihrem späteren Opfern an. Zentrales Ziel des Täters ist immer mit der Ware Mädchen Geld zu verdienen. Der Loverboy heuchelt Liebe vor, spricht schnell über eine gemeinsame Zukunft, eine kleine heile Familie. Weiterlesen

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