Ausbeutung

Amnesty: In deutschen Autos steckt Kinderarbeit

Wer ein deutsches Auto sein eigen nennt, hat mit dem Kauf mit größter Wahrscheinlichkeit Kinderarbeit unterstützt oder gefördert. Was Handy und Laptopnutzer schon lange verbindet, scheint nun auch für Autokunden mehr und mehr Realität zu werden. Denn führende Elektronikhersteller wie Apple, Samsung oder Sony,  aber auch deutsche Autokonzerne wie BMW, Daimler und Volkswagen profitieren nach Angaben von Amnesty International weiterhin von Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo.  Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation mit dem Titel „Time to recharge“ (Zeit zum  Wiederaufladen) hervor.

Laut Amnesty wird mit dem Kobalt aus den Minen mehr als die Hälfte des weltweiten Kobaltbedarfs gedeckt. Dort ist Kinderarbeit an der Tagesordnung und diese Kinder riskieren schon ab ihrem siebentem Lebensjahr ihr Leben oder zumindest ihre Gesundheit. Darauf hatte die menschenrechtsorganisation schon Anfang 2016 in ihrem Bericht „This is what we die for“ (Dafür sterben wir) hingewiesen. Weiterlesen

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Unser Wohlstand fußt auf unbezahlter Arbeit

Wer sich schon länger Gedanken über das Ungleichgewicht des Wohlstandes und damit der Verteilung der Güter auf dieser Welt beschäftigt hat, kam wahrscheinlich u. a. auch zu dem Schluss, dass es eine Menge an unbezahlter Arbeit gibt, die dieses System am Laufen hält. Jayati Ghosh, Professorin für Ökonomie an der Jawaharlal-Nehru-Universität in Neu-Delhi, war auf Einladung der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) in Österreich zu Gast und nahm an der Fachkonferenz „The new multipolar global order and the challenge of the SDGs“ in Wien teil.Sie ist auch Autorin und schreibt unter anderem für den „Guardian“. Brigitte Theißl von der Tageszeitung „der Standard“ führte mit ihr ein interessantes Gespräch. Darin geht es etwa darum, dass immer billigere Produkte aus den sog. Entwicklungsländern exportiert werden und so die reichen Länder reicher werden läßt. Arbeiter, Migranten und Frauen, aber auch Kinder sind schlußendlich die Verlierer. Dort wo der Umweltschutz höchstens eine Randthema ist, werden vermehrt Menschen ausgebeutet und in die moderne Sklaverei gezwungen.

Hier das ganze Interview zum Nachlesen

 

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Sklaverei – heute …

Das Video zeigt die modernen Bilder der Sklaverei …

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Zuerst Flüchtlinge – jetzt Sklaven

Auf dieser Seite

Das Los Flüchtling zu sein ist eines, um das einem sicher niemand beneiden muss – auch wenn manche postings in unseren Medien oft anderes vorgeben. Die Wirklichkeit hinter manch schöner Fassade, ist eher ein Blick in den Abgrund, wie der Artikel „Die EU hat die Türkei als offenes Gefängnis gemietet“ auf DIE ZEIT-online“ berichtet.

Demnach schlagen sich 90 Prozent der syrischen Flüchtlinge in der Türkei in Städten und Dörfern irgendwie durch – von irgendeiner „staatlichen“ Unterstützung somit keine Spur. Basmane, ein Stadtteil von Izmir, ist ein Arbeiterviertel der ärmlichsten Sorte, hier stehen Textil- und Schuhfabriken, in denen Tausende arbeiten, schwarz und für Hungerlöhne. Vor allem aber ist Basmane seit Jahrzehnten ein Sammelbecken für all jene, die in die Großstadt gekommen sind, weil sie irgendwo alles zurücklassen mussten. Erst waren es Armenier, dann Kurden; nun sind es die Syrer.

Es fragt sich, was mit dem Geld aus Brüssel wirklich passiert, bzw. ob es denn überhaupt in Richtung Türkei unterwegs ist. Die Betroffenen jedenfalls finden sich in mehr als prekären Verhältnissen wieder, nachdem sie meist nur ihr nacktes Leben retten konnten, werden sie nun auch noch schamlos ausgebeutet.

 

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Menschenhandel ist eine Schande

trafficking

Menschenhandel – vielfach unsichtbar

Mit sehr scharfen Worten kritisierte Papst Franziskus beim Angelusgebet am vergangenen Sonntag den Menschenhandel. Man müsse alle Anstrengungen unternehmen, um dieses „Verbrechen“ und die „nicht tolerierbare Schande“ zu bekämpfen. Anlass ist der „Tag des Gebets und der Reflexion gegen den Menschenhandel“, der im Rahmen des Heiligen Jahres gestern, am 8. Februar, begangen wurde. Weiterlesen

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Ein kleiner Blick nach Afrika …

Schule-AfrikaDer bekannte Journalist Karim El-Gawhary Arabesken schreibt in einem Posting auf Facebook:
Unglaubliche Zahlen: 68 Millionen Mädchen unter 14 Jahren sind Kinderarbeiter. Letzres Jahr wurden 15 Millonen Mädchen unter 18 verheiratet. Alle zwei Sekunden eine Kinderbraut. 17 Millionen wuden schwanger, vor dem rechtlich festgelegten Ehe-Mindestalter. 720 Millionen der heute lebenden Frauen wurden unter 18 verheiratet. Eine halbe Millionen Mädchen wurden von Menschenhändler verslavt. 20 Millionen Mädchen haben keine Schule von Innen gesehen oder die Grundschule nicht abgeschlossen. Die durchschnittlichen Ausgaben für die Bildung bis zum Alter von 16 Jahren. Afrikanische Mädchen 400 $, ein Mädchen im Europa oder der USA 100.000 $

Der ganze Artikel kann hier gelesen werden.

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